Höcke demonstriert Einigkeit mit Weidel

Björn Höcke, der Anführer des faschistischen Flügels der AfD, betont demonstrativ die Verbundenheit zu Alice Weidel aus Überlingen am Bodensee.
Höcke pro Weidel
Das ist deswegen interessant, weil Höcke derzeit innerparteilich mit einem Parteiausschlussverfahren konfrontiert ist, was u.a. von Weidel als mit initiiert wurde.

Wolfgang Gedeon raunt mal wieder

Am 21. Juli 2017 veröffentlichte der fraktionslose AfD-Landtagsabgeordnete Wolfgang Gedeon – mal wieder – eine Stellungnahme, in dem er die welt aus seiner Sicht erklärt. In seinem neuesten Pamphlet, welches den Titel „Die Partei muss sich von Grund auf erneuern“ trägt, reproduziert Gedeon mal wieder verschwörungsideologische Vorstellungen. So schreibt er u.a.:

„Auch sollte es zu denken geben: Heinrich Fiechtner und Claudia Martin, die heftigsten Hetzer in der AfD-Fraktion gegen mich, hetzen heute gegen die Partei oder gehen sogar gerichtlich gegen sie vor. Diese zionistischen Elemente verhinderten damals eine Diskussion über das pseudowissenschaftliche Konstrukt des „sekundären“ Antisemitismus und erzwangen, offensichtlich von außen gelenkt, eine vorzeitige Abstimmung, mit der sie mich aus der Fraktion ausschließen wollten.“

(Seite 5)
Also nicht sein Antisemitismus, sondern „zionistische Elemente“ seien an der zeitweiligen Landtagsfraktionsspaltung Schuld gewesen.
Ansonsten sieht er noch die Bundesrepublik auf dem Weg zur „rot-grünen Diktatur, einer neuen Groß-DDR“ und warnt vor der „psychologische[…] Kriegsführung des Zionismus“.

Ex-JA-Funktionär bestätigt: Identitäre als JA-Aufbauhelfer

Mario Olsson war Vorsitzender des Bezirksverband Lüneburg der AfD-Nachwuchsorganisation „Junge Alternative“ (JA) und seit Juni 2015 Schatzmeister der JA in Niedersachsen. Er stieg Anfang Juli 2017 nach der Wahl von dem als rechtsradikal geltenden Lars Steinke zum JA-Landesvorsitzenden aus der AfD aus.
Ein Artikel zitiert den Ex-JAler Mario Olsson wie folgt:

„In Baden-Württemberg oder Sachsen-Anhalt, wo um die 20 IBler eingetreten sind, um den Landesverband überhaupt erst zu gründen. Und jetzt aktiv zu gestalten.“

Junge Alternative legitimiert Polizeigewalt

Die „Junge Alternative Nordbaden“ hat folgendes Bild bei Facebook veröffentlicht:
AfD pro Polizeigewalt
Der hämische Spruch „keine faust ist illegal“ in Verbindung mit dem Bild eines schlagenden Polizisten zeigt dass die „Junge Alternative“ Gewalt rechtfertigt, auch gegen offensichtlich harmlose Zivilisten, sofern sie von der Polizei ausgeht. Nach diesem Verständnis von Staatsgewalt untersteht die Polizei nicht mehr dem Gesetz, sondern steht über ihm. Damit untergräbt die selbsternannte Rechtsstaatspartei AfD bzw. ihre Jugendorganisation die Grundlagen des Rechtsstaates.

Steinbach als ’special guest‘ der AfD am 6. September in Pforzheim

Für die am 6. September im Congress-Centrum (Stadthalle) in Pforzheim angesetzte AfD-Großveranstaltung wurde Erika Steinbach als ’special guest‘ angekündigt.
Steinbach, Erika
Erika Steinbach hatte sich schon vor geraumer Zeit als AfD-Unterstützerin geoutet. Von 1974 bis Anfang 2017 war sie CDU-Mitglied.
Sie galt als Ziehtochter Alfred Dreggers, einem prominenten Vertreter des Stahlhelm-Flügels der Union. Für die CDU saß sie auch bis zu ihrem Austritt im Bundestag.
Doch mit der Merkel-CDU fremdelte die Rechtskonservative erkennbar.
Die Tochter eines Besatzungssoldaten in Polen verstand sich als vertriebene Westpreußin. Im „Bund der Vertriebenen“ (BdV) war sie erst Vizepräsidentin und 1998 bis 2015 Vorsitzende.
Steinbach wußte ihr BdV-Engagemnt mit ihrem Wirken als Abgeordnete zu verbinden. So stimmte sie 1991 im Bundestag gegen den deutsch-polnischen Vertrag zur Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze und gegen die Aufnahme Polens in die EU.
Früher schrieb sie häufiger für das „Deutschland-Magazins“, das rechtslastige Organ der „Deutschland-Stiftung“. Neuerdings ist sie Autorin für das neugegründete AfD-nahe Blatt „Deutschland-Kurier“.
Zudem äußerte sie sich immer wieder über Twitter. Die Facebook-Gruppe „Gegen die AfD“ nannte Steinbach 2017 die „Königin absurder, rassistischer und menschenverachtender Tweets“.
Zum Beispiel twitterte Steinbach 2012:

„Die NAZIS waren eine linke Partei. Vergessen? NationalSOZIALISTISCHE deutsche ARBEITERPARTEI …“



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