FPÖ-Bezirksrat als Gastautor in „Junger Alternativer Zeitung“

FPÖ-Gastautor bei Junger Alternativer Zeitung
In der „Jungen Alternativen Zeitung“, dem „Magazin der Jungen Alternative für Deutschland in Baden-Württemberg“ Ausgabe Oktober 2014 ist auch Konstantin Dobrilović mit einem Beitrag vertreten. Dobrilović ist FPÖ-Bezirksrat und Präsident der FPÖ-Vorfeldorganisation „Christlich-Freiheitlichen Plattform“.
In dem Text vermischt Dobrilović die Christenverfolgung durch den „Islamischen Staat“ mit einer angeblichen „Islamisierung“ Europas. Er schreibt:

Aber unsere Religion und unsere Kultur werden aus falsch verstandener Toleranz systematisch zurückgedrängt. Das beginnt beim Abnehmen von Kreuzen in den Klassenzimmern, reicht über die Krankenhaus-Küche ohne Schweinefleisch, das Nikolaus-Verbot in Kindergärten bis zur Entschuldigung von häuslicher Gewalt als „kulturelle Eigenart“, und endet schließlich bei der Narrenfreiheit für islamistische Hassprediger und Terror-Paten. […] Die christlich-westliche Gemeinschaft, eine solche ist die EU, hat die Pflicht, ihre verfolgten Glaubensbrüder – egal wo auf der Welt – zu schützen und ihre religiösen Stätten vor der Zerstörung durch religiöse Extremisten zu bewahren. Aber auch im eigenen Haus müssen wir Farbe bekennen und unsere Werte verteidigen. Dass binnen weniger Monate bereits mindestens 3.000 vermeintlich gut integrierte Muslime aus der EU als Gotteskrieger in andere Teile der Welt gefahren sind, um dort Terror zu verbreiten, sollte sogar die letzten Multi-Kulti-Träumer wachrütteln. Die Bildung von Parallelgesellschaften, aus der auch große Gefahren erwachsen können, mit eigenen Werten und eigenen Gesetzen ist strikt abzulehnen. Wer bei uns leben möchte, der hat sich an unsere demokratisch-freiheitliche Hausordnung zu halten. Das müssen wir klarstellen!

Sicher ist es bedenklich, dass Muslime aus der EU, darunter übrigens auch viele herkunftsdeutsche Konvertiten, sich dem IS in Syrien und im Irak angeschlossen haben. Die dem IS nahe stehenden SalafistInnen stellen aber nur Promille der Muslime in Europa. Wie so vielen Rechtspopulisten gelingt es Dobrilović nicht zwischen Islam und Islamismus zu unterscheiden.