Reutlingen: Auftritt von AfD-Rechtsaußen aus NRW

Vor 60 Personen sprach am 23. Januar in Reutlingen der AfD-Rechtsaußen Martin E. Renner aus NRW auf. Renner stellte auf dem NRW-Parteitag 2013 einen Antrag, der ein Beschneidungs-Verbot für Kleinkinder, gilt als Vorsitzender einer „Konservativen Avantgarde“ und traf sich am 8. November 2013 mit dem britischen Rechtspopulistem Nigel Farage. Der „Reutlinger General-Anzeiger“ berichtet über diese Veranstaltung:
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Welche gesellschaftliche Leitkultur wollen wir verteidigen?«, fragte der AfD-Mann außerdem. Kritik gab es da vor allem an der Haltung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die »mal so, mal so« sei. Außerdem seien in keinem Bereich Entscheidungen so lange verschleppt worden. »Wir verzichten auf Assimilation und Integration zulasten der schwächeren Schichten.«
Dabei gehe es nicht darum, dass Arbeitsplätze weggenommen würden. Vielmehr würden Unterschichten bedrängt. In seiner Wahlheimat Nordrhein-Westfalen sei es im Vergleich zu Baden-Württemberg eine ganz andere Welt. Das seien keine Parallelgesellschaften, sondern »Gegengesellschaften«.