AfD-Stadtrat Fiechtner auf erster PEGIDA-Demonstration in Stuttgart

Die „Stuttgarter Zeitung“ schrieb am 17. Mai 2015:

Beim Beitrag aus Würzburg wurde es dem Stuttgarter AfD-Stadtrat Heinrich Fiechtner zu bunt: Er sei gekommen, um sich einen Eindruck von der Veranstaltung zu verschaffen, hatte er zuvor gesagt. Bei den Tönen, die der Redner dann aber anschlug, wollte er eingreifen. Er bat Sabrina Grellmann, die zum Organisatorenteam der in Stuttgart aufgetretenen Pegida-Gruppe aus Villingen-Schwenningen gehört, dem Würzburger Redner das Wort zu entziehen. Botschaften der Art „Wir werden unsere Straßen zurückholen“ und „Flutung des Landes mit illegalen Einwanderern“ waren gefallen.

Na klar, Fiechtner war nur da, um sich einen Eindruck zu verschaffen. Deswegen hatte er auch zufällig eine Israel-Fahne dabei. Diese wird von antimuslimischen RassistInnen gerne verwendet, um sich vordergründig von Antisemitismus zu distanzieren und andererseits wird Israel in dieser Vorstellung als eine Art ‚Vorposten des christlichen Abendlandes‘ gegen den muslimischen Orient verstanden. Israel fungiert somit nur als Projektionsfläche.

Fiechtner bei PEGIDA in Stuttgart
BILD: Screenshot Facebook-Präsenz von STUGIDA, 19.05.2015