Archiv für Mai 2015

Konstanzer Kreisverbandssprecher mit ultrarechten Aussagen

Wolfgang Gedeon aus Konstanz ist Sprecher des Vorstands des AfD-Kreisverbandes Konstanz und Autor von „Der grüne Kommunismus und die Diktatur der Minderheiten“ .
In einem Text mit der Überschrift „Lassen wir nicht zu, dass sie Deutschland abschaffen!“ vom 19. April 2015 ‚glänzt‘ er mit ultrarechten Aussagen.
So heißt es in dem Text in wohlstandschauvinistischer Manier:

Jetzt muss es heißen: Griechen raus aus dem Euro!

Viele negativen Entwicklungen in Europa sind nach Gedeon einer ‚Amerikanisierung‘ geschuldet:

Amerikanische Krankenhausgesellschaften, Fracking-Firmen, Monsanto (Genmais) usw. stehen in den Startlöchern und wollen Europa und seine Zivilisation noch mehr amerikanisieren.

Das ist natürlich falsch, weil auch die Industrie in Europa und Teile der etablierten Politik die benannten Probleme mit vorantreiben.
Bei Gedeon wird es schnell verschwörungstheoretisch. Wie extreme Rechte sieht er hinter Migrationsbewegungen einen speziellen Plan:

Die politische Klasse versucht, die deutsche Gesellschaft ethnokulturell vollständig zu heterogenisieren. Dieser geschichtlich einmalige Frontalangriff auf die deutsche Bevölkerung und ihre geschichtlich tradierte Identität wird von Mainstream-Medien und -Politologen ideologisch flankiert, indem man immer weiteren Teilen der deutschen Bevölkerung Diskriminierung, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Menschenfeindlichkeit usw. vorwirft.

Außerdem schürt Gedeon rassistische Bürgerkriegsängste:

Schließlich führt eine Fortführung der jetzigen Aufnahmepolitik bei uns zu nicht mehr lösbaren Integrationsproblemen und zu erheblichen Störungen des inneren sozialen Friedens bis hin zu bürgerkriegsähnlichen Unruhen. Sie führt letztlich zur Abschaffung Deutschlands. Das wollen wir nicht! Retten wir also den Frieden in Europa vor den Amerikanern, retten wir unseren Staat vor der EU, retten wir unsere Kultur vor dem Islam in Europa und sorgen wir dafür, dass die Deutschen in den nächsten Generationen nicht zur Minderheit im eigenen Land werden!

AfD-Karlsruhe: Halbherzige Distanzierung von PEGIDA

Der AfD-Kreisverband Karlsruhe veröffentlichte bereits am 7. März 2015 die Pressemitteilung
„AfD Kreisverband Karlsruhe und Pegida“. In dieser heißt es:

Die grundsätzliche Haltung der AfD zu PEGIDA ist: Keine Zusammenarbeit und keine Allianz. Dies gilt ohne Einschränkung auch für die aus dem Begriff PEGIDA abgeleiteten Demonstrationen in Karlsruhe.
Die AfD ist offen für jeden, der sich auf dem Boden der freiheitlichen demokratischen Grundordnung bewegt. Wir unterstützen grundsätzlich alle Bürger, die auf diesem Fundament friedlich ihre Meinung kundtun. Dazu gehört auch das Recht, an Demonstrationen teilzunehmen oder solche selbst zu organisieren. Das bedeutet selbstverständlich in keiner Weise, dass wir uns deren Meinung anschließen.
Ganz entschieden distanzieren wir uns jedoch von jeglichen ausländerfeindlichen und rassistischen Äußerungen. Soweit die PEGIDA Demonstrationen ebenso wie die parallel stattfindenden Gegendemonstrationen von politisch extremen Gruppierungen missbraucht werden, um sich in Szene zu setzen, können wir als AfD das nur aufs Schärfste verurteilen.

Damit zieht sich die AfD in Karlsruhe schlau aus der Affäre. Denn mit Thomas Rettig ist ein Kommunalwahlkandidat der AfD Anmelder der Demonstrationen (keinealternative berichtete). Die AfD drückt sich um eine eindeutige Bewertung der PEGIDA-Demonstrationen herum, sondern erklärt nur nicht mit ihnen zusammenarbeiten zu wollen und distanziert sich nur von bestimmten ‚Auswüchsen‘ der rassistischen und rechtspopulistischen Aufmärsche.

Heidelberger Stadtrat sieht „mächtige Lobbys“ hinter Zuwanderung

Die Flüchtlinge haben zwei mächtige Lobbys. Die eine ist die Wirtschaft, die sich durch Zuwanderung billige Arbeitskräfte ins Land Land holen will. Und die andere ist die Sozialstaatsindustrie, die auf Arbeitslosigkeit und Armut spezialisiert ist. Nur der deutsche Arbeitnehmer hat keine Lobby.

Matthias Niebel, Kandidat der AfD zur Landtagswahl 2016 im Wahlkreis Heidelberg

Feindbild Links bei „Junger Alternative“ und Frohnmaier

Nein zu grünem Kommunismus!
Nein zur DDR 2.0!

Markus Frohnmaier, Facebook, 14.05.2015

Nein zu grünem Sozialismus!

Junge Alternative Baden-Württemberg, Facebook, 14.05.2015

Frohnmaiers Blick auf den 8. Mai

Ohne Kommentar!
Frohnmaier zum 8. Mai