Auch in Baden-Württemberg nehmen JA-Mitglieder „Abschied von der Jungen Alternative für Deutschland“

Unter dem Titel „Abschied von der Jungen Alternative für Deutschland“ erklären folgende JA-Mitglieder aus Südwestdeutschland ihren Austritt:
Tobias Bergner (Baden-Württemberg)
Julian Heidenreich (Baden-Württemberg)
Mark Kalnitski (Baden-Württemberg)
Lucas Freidel (Baden-Württemberg)
Alexander Kaulen (Baden-Württemberg)
Philipp Kehne (Baden-Württemberg)
Florian Koop (Baden-Württemberg)
Sebastian Kurz (Baden-Württemberg)
Marvin N. (Baden-Württemberg)
Jana Richter (Baden-Württemberg)
Florian Rupp (Baden-Württemberg)
Anna Schupeck (Baden-Württemberg)
Stefan Sütterlin (Baden-Württemberg)

Diesen Schritt begründeten sie in einem am 1. Juni 2015 veröffentlichten Schreiben wie folgt:

„Wo wir richtigerweise eine “Political Correctness” von links beklagen, ist in der JA eine “Political Correctness” von rechts entstanden.
[…] Die gemäßigten Strömungen sollen also als Deckmantel für das eigene politische Agieren dienen, man möchte über die seriösen Kräfte salonfähig werden und bleiben. Leider kann man nicht mehr davon sprechen, dass wir in der JA Einzelfälle vorfinden, die politisch in einem bedenklichen Spektrum beheimatet sind. […] Die Wahlen zum Bundesvorstand dieses Wochenende markieren eine klare und in unseren Augen endgültige Verschiebung der JA in den fundamentalistischen Bereich. Aufgrund der Außenwirkung werden sicher kaum noch gemäßigte, politisch interessierte Jugendliche ihren Weg zu dieser Jugendorganisation finden. […]
Für alle aufrichtigen Konservativen wie Liberalen gibt es nur eine Konsequenz:
Wir verkünden unseren Austritt aus der Jungen Alternative für Deutschland.“