Teile der Republikaner wollten zugunsten der AfD auf Antritt zur Landtagswahl verzichten

Aus dem Artikel „Schlacht um Fünf-Prozent-Hürde“:

Die „Republikaner“: Der Kreisvorsitzende, Horber Stadtrat und Beisitzer im Landesvorstand Rodolfo Panetta aus Grünmettstetten hatte auf Landesebene den Vorschlag eingebracht, nicht bei der Landtagswahl anzutreten,  um die Chancen der AfD nicht zu gefährden, die er inhaltlich in der Nähe der „Republikaner“ sieht. „Aber ich wurde überstimmt“, sagt Panetta. Er hat Zweifel daran, dass die „Republikaner“ landesweit flächendeckend Kandidaten finden. Zumindest im Wahlkreis Freudenstadt gibt es allerdings einen Direktkandidaten: Im April bei der Hauptversammlung in Lützenhardt hat die Partei Martin Raible aus Nordstetten gekürt. Bei der Wahl 2011 hatte Lothar Seidelmann 1,7 Prozent der Wählerstimmen geholt. Das waren 1,8 Prozent weniger als bei der Wahl 2006. Zu den Chancen der „Republikaner“ 2016 sagt Panetta: „Die hängen im Wesentlichen davon ab, wie die AfD sich entwickelt.“