AfD lässt auch im Südwesten Federn

Seit dem 6. Juli 2015 steht die Südwest-AfD ohne Vorsitzenden da. In einer Pressemitteilung aus Brüssel mit dem Titel „Nach dem Bundesparteitag: Bernd Kölmel tritt aus der AfD aus“ vom 6. Juli 2015 heißt es:

Der Europaabgeordnete Bernd Kölmel tritt mit sofortiger Wirkung aus der Alternative für Deutschland (AfD) aus und legt sein Amt als Vorsitzender des Landesverbands Baden-Württemberg nieder. Damit zieht er die Konsequenzen aus dem AfD-Parteitag in Essen. „Die Wahl von Frauke Petry zur ersten Parteivorsitzenden ist hierbei jedoch nur ein Beweggrund für meinen Austritt“, sagte Kölmel, der sich für die Wahl von Bernd Lucke stark gemacht hatte. „Die Art und Weise, wie der Parteitag abgelaufen ist, inklusive Buhrufen gegenüber Herrn Lucke, der sich seinerseits als fairer Verlierer gezeigt hat, zeigt mir deutlich, dass die Partei ihre Richtung und auch ihren Stil dramatisch verändert hat.“

Sein Europa-Parlaments-Mandat aber will er behalten.
Auch der zweite AfD-Europaabgeordnete Joachim Starbtty kündigte seinen Parteiaustritt an.
Weiterhin verließen Helmut Schneider, der Ende 2013 stellvertretender AfD-Landessprecher war, und Prof. Dr. Ronald G. Asch aus Freiburg die Partei.