Frohnmaier wettert mal wieder

Markus Frohnmaier hat der Internetzeitung „FreieWelt.net“ aus dem Umfeld der AfD-Europaabgeordneten Beatrix von Storch kürzlich ein Interview gegeben.1
In diesem wettert er wie gewohnt gegen „grüne und rote Sozialisten“, gemeint sind offenbar die Grüne Partei und die SPD:

Gerade Essen hat uns gezeigt, dass Meinungsfreiheit und das Eintreten für Selbstbestimmung den Wesenskern der AfD ausmachen. Diese hohen Güter werden wir so natürlich auch in Deutschland umsetzen. Das werden die grünen und roten Sozialisten nicht verhindern können. Unsere Gesellschaft ist reif für eine politisch-moralische Wende. Die Fesseln der Politischen Korrektheit müssen gelöst und der Gesinnungs- und Tugendterror politisch bekämpft werden, damit der einfache Bürger wieder Luft zum atmen hat.

Außerdem diffamiert er Flucht als „illegale Masseneinwanderung“ und wettert gegen Flüchtlingshelfer*innen:

Wenn wir so weitermachen, werden wir uns mit dem Humanitarismus von heute, die Menschlichkeit von morgen nicht mehr leisten können. Um den politisch Verfolgten, die zukünftig bei uns Schutz suchen werden, helfen zu können, sollten wir endlich damit aufhören falsche Anreize für die Millionen Armutsflüchtlinge zu setzen, die in Nordafrika und dem Nahen Osten bereit stehen. Ich persönlich setze mich hier für eine Politik nach dem Vorbild der Australier ein: „No way!“ – kein Armutsflüchtling wird aufgenommen, ohne Ausnahme. Diese Politik respektiert nicht nur das Interesse der eigenen Bürger, sondern rettet darüber hinaus auch Menschenleben, da das Mittelmeer als zentrale Schleuser-Route nicht mehr zum Massengrab wird.
Lassen Sie mich vor dem Hintergrund der illegalen Masseneinwanderung noch ein Wort zum entlarvenden Verhalten des linksgrünen Spektrums und seiner Vertreter verlieren. Diese profitieren moralisch oder finanziell vom Leid der Menschen, indem sie ihre vermeintlich gute Tat in den Medien breit treten oder heruntergewirtschaftete Hotels zulasten des Steuerzahlers gesund sanieren. Sie hüllen sich in das Gewand des Wohltäters und des guten Menschen, sind tatsächlich aber Egoisten und Selbstdarsteller.