AfD-Landtagskandidat distanziert sich von AfD-Landtagskandidat

Der AfD-Landtagskandidat für den Wahlkreis Tuttlingen-Donaueschingen, Lars Patrick Berg, hat sich gegenüber dem „Schwarzwälder Boten“1 von den Aussagen des AfD-Landtagskandidaten im Wahlkreis Villingen-Schwenningen distanziert:

„Ich führe ein bisschen anders Wahlkampf als der Herr Frohnmaier“
„Wissen Sie, das fällt ja dann auch auf mich zurück – und ich würde mich als konservativ bezeichnen, nicht als rechts stehend.“

Der „Schwarzwälder Bote“ berichtet auch über Frohnmaiers rechten Kontakte:

„Seine Kontakte zur rechten Szene etwa – auf Facebook posiert Frohnmaier mit Manuel Ochsenreiter für ein gemeinsames Foto – Ochsenreiter soll im September 2014 nicht nur bei der internationalen Konferenz „New Horizon“ in Teheran referiert haben – sie gilt als Nachfolgerin der Holocaustleugner-Konferenz 2006 im Iran, welche weltweit auf scharfe Proteste auch von Kanzlerin Angela Merkel stieß –, sondern Ochsenreiter ist auch Vertreter der Neuen Rechten und war Chefredakteur der Deutschen Militärzeitschrift und bei der Monatszeitschrift „Zuerst!“, beide werden vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes beziehungsweise der Bundesregierung als dem rechtsextremen Spektrum nahe zugeordnet.
An einem anderen Tag zeigt er ein Foto mit einem bemerkenswerten Weihnachtsgeschenk seines Co-Sprechers Sven Tritschler – es ist das umstrittene Werk „Der Nomos der Erde“ von Carl Schmitt, ein Autor, der auch als „Kronjurist des Deutschen Reiches“ bezeichnet wird.“