Jongen beklagt „Wehrlosigkeit angesichts des Migrantenansturms“ auf Deutschland

In einem Beitrag für das Schweizer Magazin „Weltwoche“ 16-2016 beschwört Marc Jongen aus Karlsruhe mal wieder ein Katastrophenszenario herauf:

„Auch heute wieder überschreiten Tausende kulturfremde, hauptsächlich männliche, hauptsächlich muslimische Migranten illegal die deutsche Grenze, auch heute wieder wird Deutschland um ein syrisches Dorf, eine irakische Kleinstadt bereichert, für die die Infrastruktur erst noch zu schaffen ist.“

Die in Teilen der Bevölkerung relativ freundliche Aufnahme der Flüchtlinge führt er küchenpsychologisch auf einen Schuldkomplex zurück, der mit der NS-Zeit verhaftet ist:

„Die fast völlige Wehrlosigkeit Deutschlands angesichts des Migrantenansturms hat ohne Zweifel mit der Besessenheit des Landes von den berüchtigten «zwölf Jahren» seiner Vergangenheit zu tun. Je weiter diese zurückliegen, desto mehr verwandeln sich die nationalen Debatten in Gespensterkämpfe, in denen die Kontrahenten sich gegenseitig auf Zeichen und Omen – das imaginäre Schnauzbärtchen – hin belauern, die den alten Nazidämon verraten könnten.“