„Junge Alternative“ distanziert sich vordergründig von „Identitärer Bewegung“

Jongen als Zitatelieferant der AfD
Bild: Identitäre beziehen sich auf den AfD-Parteiphilosophen Marc Jongen

Laut FAZ-Artikel vom 11. Juli 2016,distanzierte sich die AfD-Jugendorganisation „Junge Alternative“ (JA) von der extrem rechten „Identitären Bewegung“ (IB), die in den Beobachtungsfokus des Inlandsgeheimdienstes „Verfassungsschutz“ geraten war.
Frohnmaier sagte gegenüber der FAZ:

„Antragsteller, die sich in einer vom Verfassungsschutz beobachteten Organisation betätigen oder betätigt haben, werden von uns konsequent abgelehnt“

, schränkte jedoch ein, dass schon aufgenommene Mitglieder der IB nicht rückwirkend ausgeschlossen werden könnten. Er behauptete weiter:

„Uns sind keine aktiven Kader der Identitären Bewegung in der JA bekannt“

. Der Besuch der beiden Jungalternativen Dubravko Mandic aus Freiburg und Felix Koschkar aus Leipzig auf einer Identitären-Demonstration in Wien wurde lediglich missbilligt.
Diese Distanzierung darf als vordergründig gelten, sind die personellen Überschneidungen zwischen der AfD-Nachwuchstruppe und den Identitären doch vielfältig, beispielsweise zwischen der IB Freiburg und der JA Freiburg. Mandic, offenbar in beiden Gruppen aktiv, schrieb unlängst auf der Seite der „Patriotischen Plafform“:

„Sowohl die AfD und vor allem die JA sind personell mit der IB verbunden. Dies folgt schlicht aufgrund ähnlicher politischer Zielsetzung.“