Hintergründe zu dem AfD-Nachwuchspolitiker Reimond Hoffmann aus Freiburg

In einem Beitrag auf dem Watchblog „Thüringen Rechtsaußen“ wird auch Reimond Hoffmann erwähnt:

Jenem extrem rechten Flügel der „Saxo-Silesia“ gehört ein weiterer Fraktionsmitarbeiter der Thüringer AfD an: Reimond Hoffmann, 28, Baden-Württemberg. Er ist seit drei Jahren für die AfD aktiv und war bis Mai 2016 Finanzreferent der Thüringer Fraktion. Zeitweise war er auch Mitarbeiter der Bundesgeschäftsstelle.
Hoffmann ist eng mit Markus Frohnmeier, dem JA-Bundesvorsitzenden bekannt, über dessen Verquickungen zur extrem Rechten Frontal 21 berichtete.
Bei einem AfD-Aufmarsch am 16. September 2016 in Erfurt vor der Erfurter Staatskanzlei war Reimond Hoffmann nicht nur als Ordner aktiv, sondern zeitweise mit dem Suhler Neonazi Philipp Miene zusehen, der wegen Körperverletzung bereits gemeinsam mit dem bekannten Neonazi-Schläger Michel Fischer vor Gericht stand. Auf Facebook hinterließ Hoffmann häufiger Likes bei der „Identitären Bewegung“. Eine Woche vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg schrieb er in dem Netzwerk „Ab dem 13. ist dann Schluss. Dann wird wieder wirklich demokratische Politik für das Volk und nur für das Volk gemacht. (…) Wir wollten nicht nur ein Stück vom Kuchen, einen schwarzen Mitgliederausweis – das kann jeder, wir wollen die ganze Kuchenfabrik“.
Am 20. Mai 2016 veröffentlichte er ein Foto mit Björn Höcke mit dem Zusatz „…über ein Jahr die Ehre unter Björn Höcke arbeiten zu dürfen. Danke Björn, danke an die ganze Fraktion. Ein wenig tut der Abschied weh.“.
Hoffmann strebt seit längerem nach Posten in der AfD, war zeitweise stellvertretender Landesvorsitzender der AfD in Baden-Württemberg und administrierte bereits 2013 die interne Facebook-Gruppe „AfD.BW.Interna“. Einen besonders engen Draht pflegte er auch zu Stefan Räpple, der seit März 2016 Landtagsabgordneter in Baden-Württemberg ist und Verbindungen zur „Identitären Bewegung“ hat. Im Streit der AfD-Landtagsfraktion um die antisemitischen Äußerungen von Wolfgang Gedeon stärkte Räpple Gedeon den Rücken und bewertete dessen judenfeindliche Äußerungen positiv. Beim Bundeskongress der „Jungen Alternative“ am 15./16. Juli 2016 wurde ein neuer Vorstand gewählt: Reimond Hoffmann ist seither einer von zwei Stellvertretern von Frohnmeier auf Bundesebene.