AfD-Funktionär Kempf plädiert für „Freiheit statt Sozialismus“

Volker Kempf, Sprecher des AfD-Kreisverband Breisgau-Hochschwarzwald, veröffentlichte am 9. August 2016 einen Aufsatz mit der programmatischen Überschrift „Es ist an der Zeit, sich wieder „Freiheit statt Sozialismus“ auf die Fahnen zu schreiben“1.
Kempf: Freiheit statt Sozialismus!
In dem Text zeichnet er das Bild vom Antifaschismus als angebliche Legitimationsideologie des Establishments, um die wirklichen Probleme zu überdecken. Zu diesen gehören laut Kempf u.a. der „eingewanderte[…] Männerüberschuss – mit kulturfremdem Hintergrund“.
Klagend fragt er: „Was ist aus diesem Land geworden? Immer mehr Sozialarbeiter und Ehrenamtliche sollen für Integration sorgen und mit den Fußtrupps der Antifa gemeinsam gegen alle Spielverderber vorgehen.“
Er fordert quasi den Kampf gegen Link:

„Notwendig wäre eine CDU, die wieder ihr „Freiheit statt Sozialismus“ aus der Schublade zieht. Aber dazu ist diese Partei zu sehr zum Kanzlerinwahlverein verkommen. Die AfD wird diese Lücke schließen müssen und bei Wahlen dafür belohnt werden. Es steht die AfD für die Stärkung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und für weniger Sozialismus.“