Einig oder uneinig?

Offenbar war die Pressemitteilung über die Wiedervereinigung der beiden baden-württembergischen AfD-Fraktionen nach der Klausurtagung in Titisee verfrüht. Eine spätere Pressemitteilung der AfD-Rumpffraktion (Anti-Meuthen-Flügel) korrigierte diese Meldung. Das Recherchekollektiv „Correctiv“ berichtet, warum es zu keiner Einigung kam:

„Kurz bevor sich nämlich dort die beiden zerstrittenen Fraktionen auf einer Klausurtagung im Schwarzwald wieder vereinigten, tauchte plötzlich ein neuer Kandidat für das Amt des künftigen Fraktionschefs auf. Der AfD-Abgeordente Rainer Podeswa war dieser Gegenkandidat zu Meuthen. Und in Meuthens Lager hieß es, Podeswa sei von den Petry-Anhängern angestiftet worden.“