Archiv für Oktober 2016

Reichsbürger auch in der baden-württembergischen AfD

Auch in der AfD Baden-Württemberg sind Reichsbürger untergekommen. Daran erinnerte die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ kürzlich in einem Artikel:

„Rainer Rösl, Rechnungsprüfer im AfD-Kreisverband Ulm/Alb-Donau, sorgte auf dem Programmparteitag in Stuttgart im vergangenen Mai für Aufsehen. In einem Antrag forderte er, dass die Bundesrepublik nicht als Staat, das Grundgesetz nicht als Verfassung bezeichnet werde. Derlei Annahmen werden in Deutschland vor allem von der extrem rechten Strömung der „Reichsbürger“ vertreten. Rösl gehört nach wie vor der AfD an.“

Weidel als Referentin für „Junge Freiheit“ angekündigt

In der aktuellen Ausgabe der neurechten Wochenzeitung „Junge Freiheit“ wird Alice Weidel, Mitglied im Landesvorstand der AfD Baden-Württemberg, am 22. Oktober 2016 für das rechte Blatt auf der Frankfurter Buchmesse zum Thema „Zerfall oder Reform? Die Zukunft des europäischen Wirtschaftsraums“ referieren soll.
Weidel als JF-Referentin

NACHTRAG (24.10.16)
Weidel, Alice
Bildquelle: Screenhot, Facebook-Präsenz Alice Weidel, 23.10.16

Frohnmaier erinnert an verstorbenen österreichischen Rechtspopulisten Haider

Auf seiner Facebook-Präsenz erinnerte Markus Frohnmaier aus Weil der Stadt an den verstorbenen österreichischen Rechtspopulisten Jörg Haider.
Frohnamier-Idol Haider

AfD-Abgeordneter Fiechtner war offenbar als Redner bei PEGIDA in Stuttgart vorgesehen

Die „Autonome Antifa Freiburg“ veröffentlichte am 13. Oktober 2016 einen umfangreichen Text, der auf die Verstrickungen von AfD und PEGIDA in Baden-Württemberg hinweist.
Unter anderem wird in dem Text erwähnt, dass der spätere AfD-Landtagsabgeordnete Heinrich Fiechtner ursprünglich bei dem PEGIDA-Aufmarsch am 17. Mai 2015 in Stuttgart als Redner vorgesehen war:

„Eigentlich hatte auch der Stuttgarter AfD-Stadtrat und heutige AfD-Landtagsabgeordnete Heinrich Fiechtner als Redner zugesagt, machte aufgrund parteiinternen Drucks dann aber einen Rückzieher, ohne dass öffentlich wurde, dass er eine Rede erwog:
 
Liebe Frau Grellmann, ich möchte meine Teilnahme als Redner absagen. Heute hatte ich lange Gespräche mit zum Teil hochstehenden AfD-Mitgliedern, allesamt Ihren Interessen zugeneigt, so wie ich. Wir haben momentan große Probleme damit, daß die Presse uns versucht, als rechtsextrem zu brandmarken. Wenn Sie die Turbulenzen um Björn Höcke verfolgen sollten, werden Sie sehen, was alles aus einem kleinen Satz gemacht wurde. Innerparteilich siwht es ebenso aus, daß ein Zirkel alle konservativen Geister mundtot ztu machen trachtet. Und ich bin einer der lautesten aus der konservativen Gruppe. Im Juni zum Bundesparteitag werden die Linien hoffentlich gut gezogen sein. Wenn ich bei Ihnen als Redner mitmachte, würde man mir unausweichlich rechtsextremistische Allüren zuschreiben. Das stimmt inhaltlich zwar nicht, wird aber mit Macht so propagiert, und Sie wissen, wie perfide dies in die Köpfe der Menschen eingehämmert wird. Ihre Rolle ist die außerparlamentarische Opposition, meine momentan, diese Ideen in die Parlamente zu tragen. Wir werden wahrscheinlich eine Weile noch getrennt marschieren müssen, um gemeinsam zuzuschlagen und das Land zu ändern. Bitte sehen Sie mir das nach. Ich bin kein Feigling, aber ich möchte, daß genau die Dinge, die Sie auf die Straße bringen, endlich in Gesetzen einen Niederschlag finden. Gerne komme ich zum von uns heute besprochenen Zeitpunkt, ich werde auf jeden Fall dabeisein. Herzlich! Ihr H. Fiechtner“

AfD-Mitglieder initiierten Südwest-Ableger von PEGIDA

Die „Autonome Antifa Freiburg“ veröffentlichte am 13. Oktober 2016 einen umfangreichen Text, der auf die Verstrickungen von AfD und PEGIDA in Baden-Württemberg hinweist.
So wird berichtet, dass eine Gruppe von AfD-Mitgliedern den Südwest-Ableger von PEGIDA initiierten. Dazu zählt die „Autonome Antifa Freiburg“: Taras Maygutiak, Simon Dennenmoser, Frank Plonus, Norbert Walter, Tobias Wagner, Reinhard Berg, Eugen Ciresa, David Alber, Timo Salzmann, Thomas Seitz und weitere.