Schüler-Union fordert Abbruch der Zusammenarbeit mit „Pro Familia“

In einer Pressemitteilung vom 16. Januar 2017 fordert die Schüler-Organisation der CDU in Baden-Württemberg, die „Schüler-Union“ (SU), ein „Ende der Zusammenarbeit mit Pro Familia“.
SU gegen Pro Familia
Die Begründung dieser Forderung liest sich, wie aus einem Aufruf der „Demo für alle“:

„Mitarbeiter des Vereins sprechen dann mit der Schulklasse über, oftmals obszöne und vulgäre, Begriffe im Bereich der Sexualität, aber auch über die eigenen Erfahrungen der Schüler. Viele Schüler beschreiben diese Erfahrungen als schamverletzend und schockierend. Wir stören uns daran, dass Sexualität von Pro Familia nicht als etwas kostbares, sondern als etwas ständig verfügbares und bedeutungsloses dargestellt wird.“

Weiterhin wird dem Verein vorgeworfen „bereits mehrfach in Pädophilie-Skandale verstrickt“ gewesen zu sein.
Es wird zudem die das von „Pro Familia“ herausgegebene Aufklärungsbuch „Lieben, Kuscheln, Schmusen“ kritisiert.
Zudem wird skandalisiert dass „Pro Familia“ schwangeren Frauen Beratungsscheine ausstellt und diese relativ niedrigschwellig vergibt:

„Diese Berichte zeugen davon, dass der Wert eines menschlichen Lebens bei Pro Familia nicht ausreichend wertgeschätzt wird und die Beratung sehr tendenziös erfolgt.“

Daraus wird folgender Schluss gezogen:

„Da die Positionen und Überzeugungen von Pro Familia teilweise nicht mit unserer Wertevorstellung vereinbar sind, fordert die Schüler Union Baden-Württemberg das Ende der Zusammenarbeit zwischen dem Land Baden-Württemberg und Pro Familia im Bereich der Sexualaufklärung sowie eine Überprüfung der finanziellen Zuschüsse für den Verein.“


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