Archiv für April 2017

AfD Heidelberg feiert Trump für dessen Kampf gegen die Klimawandel-Realität

Auf Twitter tweetete die AfD Heidelberg am 28. März 2017:

„GEIL: Trump dreht Obamas Klimapolitik zurück.“

AfD Heidelberg pro Trumps Klimapolitik

„Mannheimer Alternative“ in neurechten Netzwerk organisiert

Das neurechte Netzwerk „Ein Prozent für Deutschland“ sieht sich selbst als „NGO für patriotische Zwecke“, ist in Wahrheit aber eine im Oktober 2015 gegründete Vernetzung von diversen Rechten, die von Protagonisten des radikalen Flügels der Neuen Rechten organisiert wurde. Die Hälfte der etwa 70 Mitgliedsgruppen sind Ortsgruppen der extrem rechten „Identitären Bewegung“.
Seit Dezember 2016 ist auch die Gruppe „Mannheimer Alternative“ bei „Ein Prozent“ vernetzt.
Mannheimer Alternative bei EinProzent
Dabei handelt es sich um eine im März 2015 gegründete Gruppe, in dem sich der rechte Flügel der Mannheimer AfD gegen die AnhängerInnen Luckes organsierte. Sich selbst bezeichnet die Gruppe als „Gesprächs- und Aktionsforum für Mitglieder, Förderer und Freunde der Alternative für Deutschland“.

Weidel bei Sarrazin-Vortrag

Alice Weidel, AfD-Spitzenkandidatin zur Bundestagswahl 2017, nahm am 25. März 2017 auf der Burg Lichtenberg in Oberstenfeld an einer Vortragsveranstaltung mit Thilo Sarrazin statt. Ausgerichtet wurde diese vom „Studienzentrum Weikersheim“ und dem „Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten“, der mehrere hunderttausende Euro in den Wahlkampf der AfD pumpte.
Weidel und Sarrazin

AfD-Veranstaltung mit Martin Hohmann angekündigt

Am 5. Mai 2017 soll Martin Hohmann für den AfD-Kreisverband Böblingen in der Sandäckerhalle in Steinenbronn vortragen. Der damalige CDU-Bundestagsabgeordnete Hohmann war nach einer Rede im Oktober 2003 in die Kritik geraten. Kritiker*innen warfen Hohmann in seiner Rede antisemitische Stereotype verwendet zu haben.
Paul Spiegel, der Präsident des Zentralrats der Juden, sagte damals:

„Die Äußerungen von Herrn Hohmann sind ein Griff in die unterste Schublade des widerlichen Antisemitismus“

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Schließlich musste Hohmann 2004 die CDU verlassen. Seit Ende 2016 ist Hohmann für die AfD aktiv.