Archiv für Mai 2017

Stuttgarter Rechts-Gewerkschafter bei Kundgebung von AfD-Funktionär am 1. Mai in Zwickau

Am 1. Mai fand im sächsischen Zwickau eine Maikundgebung statt, die von dem örtlichen AfD-Bundestagskandidat organisiert. Unter den Rednern befand sich auch Oliver Hilburger aus dem Rems-Murr-Kreis. Dieser war früher Mitglied der 2011 aufgelösten Rechtsrockband „Noie Werte“, die Berührungspunkte zum NSU-Umfeld aufwies.
Hilburger verließ die Band bereits vor ihrer Auflösung und errang über die Liste der CDU-nahen „Christliche Gewerkschaft Metall“ ein Mandat im Betriebsrat bei Daimler in Stuttgart-Untertürkheim. Er bildete nach Kritik an seiner Biografie eine eigene Betriebsratswahlliste: die „Zentrum Automobil“. Bei dieser sammelten sich noch weitere vorgeblich ehemalige extreme Rechte. Inhaltlich vertritt die Liste aber eher standortnationalistische Positionen.
Zentrum Automobil
Neben Hilburger trat in Zwickau auch der rechtspopulistische Publizist Jürgen Elsässer auf.
Veranstalter war der AfD-Bundestagskandidat Benjamin Przybylla, der aber inzwischen von seinem eigenen Kreisverband entthront wurde.

Rechtschrist aus dem Kreis Reutlingen jetzt bei der AfD aktiv

Der 1947 geborene Ewald Jaksch ist Beisitzer im Regionalverband Süd der Bundesvereinigung der „Christen in der AfD“ (ChrAfD).
Laut seinem Wikipedia-Eintrag kommt Jaksch aus Wannweil im Kreis Reutlingen. Er war oder ist auch Kirchenvorstand der Evangelisch-Lutherischen Philippus-Gemeinde in Tübingen der „Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche“ (SELK), einer homophoben Abspaltung von der „Evangelischen Kirche Deutschlands“ (EKD).
Laut Wikipedia engagierte sich Jaksch in der „Christlichen Partei für das Leben“ (CLP), der späteren „Christliche Liga – Die Partei für das Leben“ (LIGA), deren Bundesvorsitzender er sogar wurde. Im Jahr 1995 wurde die LIGA zugunsten der neuen „Christlichen Partei Deutschlands“ (CPD) aufgelöst, deren Vorsitzender ebenfalls Jaksch war. Diese wiederum ging 2003 in der „Deutschen Zentrumspartei“ auf. Eine von deren Spaltungen leitete Jaksch als Bundesgeneralsekretär. Jetzt scheint er auf die AfD umgesattelt zu haben.

Werbebanner für AfD-Veranstaltung in Heidelberg auf rassistischen Newsportal

Auf dem rassistischen Newsportal „PI-News“, was gegen diverse Minderheiten hetzt, erschien der Werbebanner für eine AfD-Veranstaltung in Heidelberg.
Veranstaltung AfD Heidelberg Werbung auf PI-News

AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel lebt offenbar in der Schweiz

Wie die Recherchen der Schweizer Zeitung „Bund“ erbrachten, lebt die AfD-Spitzenkandidatin für die kommende Bundestagswahl in der Stadt Biel in der Schweiz. Offenbar ist Biel der der Zweiwohnort von Weidel. Eventuell versucht sie auf diese Weise Steuern zu sparen.

AfD-Veranstaltung mit Schachtschneider am 11. Mai in Sigmaringen geplant

Die AfD plant am 11. Mai in der Stadthalle von Sigmaringen, eine größere Veranstaltung zum Thema „Probleme illegaler Zuwanderung“.
Neben Jörg Meuthen, Emil Sänze, Lars Patrick Berg, Stefan Herre und Hans Peter Stauch ist Karl-Albrecht Schachtschneider als Hauptredner angekündigt.
Im Magazin „Cicero“ vom September 2011 heißt es über Schachtschneider: „Grenzgänger zwischen Rechtspopulismus und Rechtsradikalismus“
Schachtschneider gilt als Anti-EU-Experte für rechte Kreise. So fungierte er auch bereits als Experte der NPD-Fraktion in Sachsen.
Schachtschneider als NPD-Experte
Seit 2011 ist er Vizepräsident des deutschnatioanlen „Studienzentrum Weikersheim“ und für die extrem rechte Initiative „Ein Prozent für Deutschland“ bereitete er eine Massenklage vor.
„Ein Prozent“ ist vor allem ein Unterstützungsnetzwerk für Ableger der extrem rechten „Identitären Bewegung“.
Schachtschneider als Unterstützer von