War AfD-Landtagsabgeordneter Räpple „kurzzeitig“ ein Aktivist der Identitären?

Das „Antifa-Infoblatt“ berichtet in seiner aktuellen Ausgabe über die personelle Verstrickungen zwischen der extrem rechten „Identitären Bewegung“ (IB) und der AfD/JA. Dabei wird auch aus einer geschlossenen IB-Facebook-Gruppe zitiert.
Unter anderem wird erwähnt, dass der AfD-Landtagsabgeordnete Stefan Räpple bei der IB aktiv gewesen sein soll:

„In der IB-Kommunikation fallen immer wieder Namen früher Aktivisten, die nun in der AfD oder ihrer Jugendorganisation „Junge Alternative“ (JA) gelandet seien. Der heutige Landtagsabgeordnete Stefan Räpple (Baden Württemberg) sei demnach „kurzzeitig bei der IB“ gewesen.“

Auch wird noch einmal erwähnt, dass IB-Aktivisten in Baden-Württemberg die „Junge Alternative“ (JA) mit aufgebaut haben:

„Der frühere NPD-Kandidat und heutige IB-Aktivist Kevin Schulhauser aus Thüringen äußerte: „Die JA selbst ist ohnehin irrelevant. Entweder besteht die JA zum Großteil aus Identitären (bspw. Baden-Württemberg) oder die JA ist eine unbedeutende Kleinstgruppe (bspw. Thüringen).““

Allerdings sorgte das leichte Abrücken der JA unter Markus Frohnbmaier von der IB für Verärgerung in der IB:

„Verärgert war man in IB-Kreisen jedoch als dann die AfD-Jugend im Juli 2016 einen Unvereinbarkeitsbeschluss gegenüber der IB forcierte. Zum JA-Bundesvorsitzenden Markus Frohnmeier berichtete der IB-Funktionär Daniel Fiß: „Jener Frohnmaier der übrigens früher mit IBlern auch mal gerne einen getrunken und ‚Heimat-Freiheit-Tradition‘ dabei angestimmt hat. Aber da gibt es so manche Pfeifen, die auf einmal auf den Abgrenzungszug zur IB aufspringen und sich vorher noch die Lambda Fahne im Zimmer aufgehangen haben.““