Alice Weidel verbalrandaliert

Ähnlich wie Meuthen wird die – neben Alexander Gauland – bundesweite Spitzenkandidatin Alice Weidel immer noch in den Medien als Vertreterin eines angeblich in der Partei vorhandenen gemäßigten Flügels interpretiert.
Diese Mäßigung setzt aber in letzter Zeit immer öfter aus. Ob das Kalkül oder eine Art individuelle Rechtsradikalisierung ist, ist unklar.
So forderte Weidel unlängst im Interview mit dem Berliner „Tagesspiegel“ ein Verbot von Kopftüchern im öffentlichen Raum:

„Kopftücher gehören aus dem öffentlichen Raum und von der Straße verbannt. Das sollte auf jeden Fall gesetzlich festgelegt werden.“

Und auf Facebook äußert sie sich deutlich geschichtsrevisionistisch:

„Nach 1945: Aus dem kollektiven Gedächtnis erfolgreich gelöscht. Die Gräueltaten an der deutschen Bevölkerung nach dem zweiten Weltkrieg. Man hat gewartet bis die Zeugengeneration stirbt, um für immer zu schweigen. Denn es mag so gar nicht zu dem Schuldkult passen.“

Vokabeln wie „Schuldkult“ gelten als typisch rechte Vokabeln.


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