Wolfgang Gedeon raunt mal wieder

Am 21. Juli 2017 veröffentlichte der fraktionslose AfD-Landtagsabgeordnete Wolfgang Gedeon – mal wieder – eine Stellungnahme, in dem er die welt aus seiner Sicht erklärt. In seinem neuesten Pamphlet, welches den Titel „Die Partei muss sich von Grund auf erneuern“ trägt, reproduziert Gedeon mal wieder verschwörungsideologische Vorstellungen. So schreibt er u.a.:

„Auch sollte es zu denken geben: Heinrich Fiechtner und Claudia Martin, die heftigsten Hetzer in der AfD-Fraktion gegen mich, hetzen heute gegen die Partei oder gehen sogar gerichtlich gegen sie vor. Diese zionistischen Elemente verhinderten damals eine Diskussion über das pseudowissenschaftliche Konstrukt des „sekundären“ Antisemitismus und erzwangen, offensichtlich von außen gelenkt, eine vorzeitige Abstimmung, mit der sie mich aus der Fraktion ausschließen wollten.“

(Seite 5)
Also nicht sein Antisemitismus, sondern „zionistische Elemente“ seien an der zeitweiligen Landtagsfraktionsspaltung Schuld gewesen.
Ansonsten sieht er noch die Bundesrepublik auf dem Weg zur „rot-grünen Diktatur, einer neuen Groß-DDR“ und warnt vor der „psychologische[…] Kriegsführung des Zionismus“.


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