Junge Union Rems-Murr pocht auf Rechtskonservatismus

Am 1. April 2017 beschloss die CDU-Jugendorganisation „ Jungen Union Rems-Murr“ auf ihrer Kreisjahreshauptversammlung in Schorndorf das Papier „Leitlinien für einen modernen Konservatismus“. In diesen wird auch rechts geblinkt. So wird etwa eine „Dauerbeflaggung der Rathäuser und Landratsämter“ gefordert.
Ein anderer Punkt lautet:

„Wir setzen uns für den Schutz des Lebens und gegen Erleichterungen von Abtreibungen ein.“

Natürlich ist man auch gegen die „Gender-Ideologie“:

„Die von Gender-Ideologen durchgesetzte Zerrüttung der deutschen Sprache durch wenig natürliche „nd-Formen“ bei Berufsbezeichnungen oder durch Beifügung von Gender-Sternchen und Unterstrichen ist als weltfremd und völlig sinnlos abzulehnen.“

Zwar erkennt man an dass Deutschland Einwanderungsland ist, doch beklagt man:

„Heute gibt es Parallelgesellschaften, Ghetto-ähnliche Stadtbezirke und No-Go-Areas.“

Auch eine starke Armee wird gefordert:

„Wir brauchen eine stärkere Bundeswehr. Die derzeitige Truppenstärke unserer Armee sowie deren Ausrüstung wird den gestiegenen Anforderungen im 21. Jahrhundert nicht mehr gerecht.“

Und es wird betont:

„Konservatismus bedeutet die Würdigung des Dienstes des Soldaten am Vaterland.“

So liest sich das Papier insgesamt wird die Positionen der AfD von 2013.