Konstanz: Früherer AfD-Wahlkampfmanager wegen Volksverhetzung verurteilt

In Konstanz wurde ein ehemaliger AfD-Wahlkampfmanager wegen Volksverhetzung ein 65-jähriger Rentner aus Konstanz zu einer Geldstrafe von 6.000 Euro verurteilt. Er hatte im Herbst 2015 ein mehrseitiges Pamphlet mit Hassbotschaften und Drohungen anonym per Post und per E-Mail an Oberbürgermeister Uli Burchardt, mehrere Stadträte sowie den Leiter der SÜDKURIER-Lokalredaktion, Jörg-Peter Rau, versandt.
Ein Bericht im „Südkurier“ zitiert die zuständige Richterin Christine Kaiser wie folgt: „Ich hätte nicht gedacht, dass so etwas noch einmal geschrieben wird. Das ist mit Abstand das Widerlichste, was ich seit Langem gelesen habe“.
Der Verurteilte übte früher den Beruf des Rechtsanwalts aus und war Wahlkampfmanager des Konstanzer Kandidaten vor der Landtagswahl 2016.

ERGÄNZUNG (20.11.17):
Der Verurteilte war Fritz Walter.


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