Gedeon und Co.

Der Antisemit, Rassist und Frauenfeind Wolfgang Gedeon ist in seiner Partei nicht so isoliert, wie es manchmal dargestellt wird. Darüber berichtete auch das Portal „Blick nach Rechts“.
Im vorläufigen Antragsbuch vom 17. November zum AfD-Bundesparteitag in Hannover im Dezember finden sich vier Anträge Gedeons, die von andere baden-württembergischen AfD-FunktionärInnen unterstützt wurden. Konkret sind das die AfD-Landtagsabgeordneten Bernd Grimmer, Rainer Podeswa, Emil Sänze und Hans Peter Stauch.
Gedeon and friends
Einer der Anträge weist eine israelfeindliche Stoßrichtung auf. So heißt es u.a.:

„In besonderen Fällen, zum Beispiel bei Wiederholung exzessiver völkerrechtswidriger Vergeltungsmaßnahmen wie im Gaza, muss es sich auch wirtschaftliche Sanktionen und Boykottmaßnahmen gegenüber Israel (sog. BDS-Politik) vorbehalten. 8. Im Übrigen sind wir der Ansicht, dass nicht israelische Politiker und Medien festlegen können, ob unsere Kritik an Israel legitim ist und geäußert werden darf oder nicht. Diese Entscheidung behalten wir uns selbst vor.“

Ein weiterer Antrag versucht den Antisemitismus-Begriff zu verwässern. Beklagt wird u.a.:

„Auch das aktuell gültige Parteiprogramm der AfD, das eine übermäßige Fokussierung unserer Geschichte auf die zwölf Jahre des Nationalsozialismus kritisiert, wird in diesem Sinn – z. B. von Charlotte Knobloch, der ehemaligen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden – des ,,sekundären Antisemitismus“ bezichtigt.“


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