CDU und Familienpartei schießen gegen selbstverwaltetes Zentrum in Mannheim

In Mannheim existiert seit Jahren mit dem JuZ ein linker selbstverwalteter Freiraum. Dass sich hier linke bis linksradikale Gruppen treffen, war der lokalen CDU ein Dorn im Auge. Mit Bezug auf eine Große Anfrage (Drucksache 16/2642) der CDU-Fraktion im Stuttgarter Landtag vom 15. September 2017 forderte die CDU eine Einstellung der finanziellen Einstellung des JuZ. Dieser Forderung schloss Julien Ferrat, Mannheimer Stadtrat der Familien-Partei, an.
Auch die Neonazipartei „Der III. Weg“ zitierte die CDU zustimmend mit den Worten, dass das JuZ Mannheim „ein Zentrum linksextremistischen Treibens und ein fester Bestandteil linksextremistischer Strukturen in Mannheim und der Region“ sei.
III. Weg vs. JuZ Mannheim
Die NPD Rhein-Neckar schloss sich ebenfalls der Kampagne gegen das JuZ an.
NPD vs. JuZ Mannheim

Die Kampagne versandete aber wirkungslos und auch 2018/19 wird das JuZ finanziell von der Stadt Mannheim unterstützt. Zuvor hatten sich bundesweit viele Projekte und Einzelpersonen mit dem JuZ solidarisiert.
Ende gut, alles gut? Ja, aber der Fall um das JuZ hat gezeigt dass reaktionäre und extreme Rechte sich auf ein gemeinsames Ziel einschießen. Das ging in diesem Fall auch ganz ohne die AfD vonstatten.


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