AfD-Landessprecher nennt Bombardierung Dresdens „Kriegsverbrechen“

Ralf Özkara, Landessprecher der AfD Baden-Württemberg, schrieb am 14. Februar 2018 in einem Facebook-Post:

„In diesen Tagen jährt sich der Feuersturm von Dresden (13.-15. Februar 1945) zum 73. Mal. Dresden wurde von den Alliierten bombardiert. Im Zuge der Bombardierungen hatte die Dresdener Zivilbevölkerung zigtausende (manche Quellen sprechen gar von Hunderttausenden) Todesopfer sowie einen verwüsteten Stadtkern zu beklagen. Wie die wahren Opferzahlen schlussendlich beziffert werden, ändert nichts an der Tatsache, dass wir es hier mit einem Kriegsverbrechen der Alliierten zu tun hatten. […]
Als Patrioten und vernünftige Bürger lassen wir uns auf das beklagenswerte Niveau solcher Lumpen nicht herab. Wir gedenken der unschuldigen Opfer dieses Kriegsverbrechens!“

Özkara nennt Bombardierung Dresdens
Damit outet sich Özkara wie viele seiner ParteifreundInnen als Geschichtsrevisionist. Die Bombardierung, die im Zuge des Kampfes gegen die Alliierten stattfand, war trotz der hohen zivilen Opferzahl nicht einfach ein „Kriegsverbrechen“, sondern eine Kampfhandlung gegen einen militärisch wichtigen Knotenpunkt.
Auch der wissenschaftlich widerlegte Mythos von den angeblich hunderttausenden Opfern ist als Geschichtsrevisionismus zu bewerten.


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