Archiv für Juni 2018

AfD-Funktionär als Referent bei neurechter Schnittstelle angekündigt

Für den 4. Juli 2018 ist in Berlin bei der neurechten „Bibliothek des Konservatismus“ Volker Kempf mit dem Vortrag „Ökologischer Konservatismus. Herbert Gruhl im totalitären Zeitalter“ angekündigt.
Gruhl als Referent bei der
Volker Kempf aus Breisach ist seit 2013 in der AfD aktiv, u.a. war er erfolgloser Kandidat zur Landtagswahl im März 2016. Er ist seit 2004 Vorsitzender der rechtsökologischen „Herbert-Gruhl-Gesellschaft“ und war davor aktiv bei den „Unabhängigen Ökologen Deutschlands“.

AfD-Landtagsabgeordneter besuchte Sommerfest von neurechter Wochenzeitung

Der AfD-Landtagsabgeordnete Lars Patrick Berg besuchte laut eigenem Bekunden auf Facebook am 1. Juni 2018 mit der AfD-Bundestagsabgeordneten Beatrix von Storch das Sommerfest der neurechten Wochenzeitung „Junge Freiheit“ in Berlin.
Lars-Patrick Berg auf JF-Sommerfest 2018

Vorsitzender rechtskonservativen Werte-Union traf sich mit CDU-Generalsekretärin

Auch in der Union werden die Rechtskonservativen wieder stärker hofiert. So traf sich am 24. Mai 2018 Alexander Mitsch aus Plankstadt, der Bundesvorsitzende der „WerteUnion. Freiheitlich-konservativer Aufbruch“ in der Union, mit Annegret Kramp-Karrenbauer, CDU-Generalsekretärin.
Mitsch und Annegret Kramp-Karrenbauer
Am Vortag hatte Mitsch bei der neurechten „Bibliothek des Konservatismus“ in Berlin zum Thema „Unionsparteien vor der Wende“ referiert.
In einem Veranstaltungsbericht der „Bibliothek des Konservatismus“ heißt es in einem Veranstaltungsbericht:

„Das langjährige CDU-Mitglied schilderte zunächst, wie er sich über Jahre in der Union engagiert und dabei immer für die von Helmut Kohl angestrebte „geistig moralische Wende“ eingesetzt habe. Nach einer längeren Phase der Konzentration auf das Privatleben sei dann mit der Grenzöffnung 2015 seine Motivation zum politischen Engagement wieder schlagartig angestiegen. Mitsch gründete mit mehreren Altstipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung zunächst die Vereinigung „Konrads Erben“ und dann 2017 die WerteUnion, um die nach seiner Auffassung zentralen Werte der Union zu schützen. […]
Ziel der WerteUnion, so Mitsch weiter, sei es, den Linkstrend von CDU/CSU aufzuhalten und das konservative Profil der Unionsparteien wieder sichtbar zu machen. […]
So sei die Gründung der WerteUnion 2017 vom damaligen CDU-Generalsekretär noch als überflüssig und nicht hilfreich bezeichnet worden, aber bereits in diesem Jahr seien prominente Politker zur Jahrestagung gekommen und zum Teil auch Mitglieder geworden. Man dürfe dies nicht überbewerten, doch gebe es ein klares Bedürfnis in Deutschland, eine konservative Wende in der Politik einzuleiten, um die zahllosen Fehlentwicklungen zu korrigieren. Es sei aber an jedem einzelnen, so Mitsch, sich für die Bewahrung der Freiheit in Deutschland einzusetzen. […]“