Daniel Rottmann, Jahrgang 1969, aus Ulm ist von Beruf Buchhändler. Er wuchs in Freudenstadt auf und studierte evangelische Theologie in Mittelhessen am „Theologischen Seminar Ewersbach“ der „Freien Evangelischen Gemeinden“ (FEG), offenbar eine evangelikale Bildungseinrichtung.
Im Jahr 2013 zog er nach Ulm, zuvor lebte er länger in Schleswig-Holstein.

Rottmanns Name findet sich unter den UnterzeichnerInnen der „Marburger Erklärung“ 2009, die sich gegen Kritik an einem evangelikalen Kongress aussprach.
Rottmann kommt aus der Szene der christlichen Kleinstparteien. Er war anfangs in der christlich-fundamentalistischen Kleinstpartei „Partei Bibeltreuer Christen“ (PBC) organisiert. Im Jahr 2002 kandidierte er in Lübeck als Bundestagskandidat für die PBC. Später, 2007, wechselte er von der PCB in die ebenso christlich-fundamentalistische Partei „AUF – Arbeit, Umwelt, Familie“ (AUF-Partei), wo er 2008 zu den Gründern des Landesverbandes Schleswig-Holstein zählte. Er saß 2012 Beisitzer im Bundesvorstand der AUF-Partei, soll die Partei aber noch im selben Jahr verlassen haben.

Im Wahlkreis Ulm wurde Rottmann mit 15,9% der Stimmen für die AfD in den Landtag gewählt. Er ist Mitglied der Bundesvereinigung „Christen in der AfD“ (ChrAfD).
Im Fraktionsstreit hielt er zum Mehrheitsflügel um Meuthen und betonte plakativ seine – offenbar christlich motivierte – ‚Israel-Solidarität‘.