Der Diplom-Volkswirt Bernd Grimmer sitzt bereits seit über 20 Jahren im Pforzheimer Stadtrat. Er saß seit 1984 für die Grünen im Gemeinderat, verließ diese Partei aber im Jahr 1991, u.a. weil die Grünen sich anfangs gegen ein wiedervereintes Deutschland aussprachen.
Dabei gehörte er in den 1980er Jahren zu den Gründern der Südwest-Grünen. Zu den Grünen fand er über die nationalistische „Aktionsgemeinschaft Unabhängiger Deutscher“, deren Mitglied er 1968 bis 1979 war.
Nach den Grünen schloss er sich den „Freien Wählern“ an, deren Landesvorsitzender er kurzzeitig war.

Grimmer errang mit 24,2% der Stimmen für die AfD im Wahlkreis Pforzheim eines der Direktmandate. In der neuen Fraktion war Grimmer Parlamentarischer Geschäftsführer.
Er war bereits seit November 2013 Schriftführer des AfD-Landesverband und seit Ende Juli 2015 Landessprecher. Zudem ist er einer der drei Sprecher des AfD-Kreisverbands Pforzheim/Enzkreis.
Bei dem Bruch innerhalb der Fraktion gehörte Grimmer zum Anti-Meuthen-Flügel. Dabei warf er im Streit Meuthen vor, er hätte die „Meinungsfreiheit über die politisch korrekte Ausdrucksweise“ gestellt.
Er ist oder war Vorstandsmitglied des christlichen „Pforzheimer Kreis“ und ist Unterzeichner der „Erfurter Resolution“.
Er ist Mitglied im deutschtümelnden „Verein Deutsche Sprache“ und soll laut Indymedia-Linksunten-Bericht auf einem Email-Verteiler des Pforzheimer „Freundeskreis ein Herz für Deutschland“ gestanden haben.