Stefan Räpple, Jahrgang 1981, aus Bad Peterstal ist psychologischer Berater und Hypnosetherapeut.
Er war angeblich ein ehemaliges Vorstandsmitglied des konservativen „Verband Bildung und Erziehung“.

Räpple wurde im Wahlkreis Kehl mit 15% der Stimmen für die AfD in den Landtag gewählt.
Er ist stellvertretender Sprecher der AfD im Ortenaukreis und Unterzeichner der „Erfurter Resolution“.
Räpple gehörte im Fraktionsstreit zum Anti-Meuthen-Flügel und pflegt weiter Kontakt zu Wolfgang Gedeon.
Er weigerte sich in diesem Zusammenhang auch den „Zusammenführungsvertrag“ mit der Präambel zur Abgrenzung von Antisemitismus und Rassismus zu unterzeichnen.

Räpple beklagte den „Geburtenrückgang durch Feminismus und damit verbundene Rentenkatastrophe“.
Er rief am 9. November 2016 während der Debatte über die von der AfD geforderte Einsetzung einer Enquetekommission zum Thema Islamismus im Plenum mehrmals „Volksverräter“, wofür er am Tag darauf einen Ordnungsruf erhielt. Danach kommentierte er sein Verhalten: „Andere würden beim Totalversagen den Bundestag mit Mistgabeln stürmen und die Abgeordneten aufhängen, ich dagegen habe doch einfach nur in einem Parlament ‘Volksverräter’ gesagt, was ist daran verboten oder skandalös?“

Angeblich war Räpple Facebook-Mitglied der „Bürgerwehr Ortenau“ und soll den Identitären nahe stehen. In einer Email an Moritz Brodbeck von 2013 soll er geschrieben haben: „Ich sehe in der Identitären Bewegung die Jugendorganisation der AfD.“
Räpple ist ein Hardliner, er kündigte im Juli 2016 sogar sein Abo der ultrarechten Wochenzeitung „Junge Freiheit“, wegen der „negative[n] Berichterstattung gegenüber meines geschätzten Fraktionskollegen Dr. Wolfgang Gedeon in ihrem Blatt.