Archiv der Kategorie 'ALFA'

Wechsel von CDU zu AfD-Absplitterung ALFA

Schon am 10. März 2016 vermeldete die „Allianz für Fortschritt und Aufbruch“ (ALFA) dass der Johan Zevenhuizen sich der AfD-Absplitterungspartei angeschlossen hat.
Der Manager war zuvor 14 Jahre lang Vorstandsmitglied des CDU-Wirtschaftsrates.

ALFA – die neoliberale Alternative zur AfD

Zur Landtagswahl tritt in Baden-Württemberg auch der Landesverband Baden-Württemberg der „Allianz für Fortschritt und Aufbruch“ (ALFA) an. Die ALFA wurde von Lucke und seinen Getreuen am 19. Juli 2015 in Kassel als Abspaltung der „Alternative für Deutschland“ (AfD) gegründet. Sich selbst inszeniert ALFA als „seriöse eurokritische Kraft“.
ALFA verkauft sich insgesamt als die ursprüngliche AfD aus der Gründungszeit. Tatsächlich ist ALFA weniger rechtspopulistisch und mehr nationalliberal und neoliberal ausgerichtet.
Den Säulenheiligen des Neoliberalismus wie Friedrich A. Hayek oder Ayn Rand wird offener noch gehuldigt. Die zentrale Annahme lautet, dass Staatsversagen und nicht Marktversagen das zentrale volkwirtschaftliche Problem seien, weswegen der Sozialstaat oder staatliche Eingriffe in die Wirtschaft abgelehnt werden.
Das macht die neue Partei nicht besser, aber die Kritik an ihr sollte anders ausfallen.
Von der AfD hat ALFA aber einige rechtspopulistischen Bausteine behalten. So die rechtspopulistische Kritik am „Altparteien-Kartell“. ALFA wirbt in Baden-Württemberg mit dem Spruch:

„Ihnen wird es zu bunt? Uns auch.“

Zu sehen ist eine Wolke in Regenbogen-Farben und darunter die Bezeichnung „ÖKOCDUSPD“.
Auch die bereits unter dem später zur ALFA übergelaufenen damaligen AfD-Landesvorsitzenden Bernd Kölmel praktizierte Ablehnung des Bildungsplans findet sich bei ALFA wieder, etwa wenn es heißt:

„Wo Öko draufsteht, ist Frühsexualisierung und Bildungskrampf drin.


Einwanderung und Flucht-Migration soll sich streng an ökonomischen Bedürfnissen orientieren:

„Gesteuerte Zuwanderung statt Traumtänzerei. Für eine sofortige und sinnvolle Begrenzung der Zuwanderung.“

Die Flucht-Migration wird auch bei ALFA als „Masseneinwanderung“ denunziert:

„Das Recht auf Asyl ist unantastbar – aber als Einfallstor für Masseneinwanderung war es niemals gedacht!“

Auch die bereits bei der AfD praktizierte Verbindung von ökonomisch grundierten Rassismus und Wohlstandschauvinimus findet sich bei ALFA.
Kölmel sozialchauvinistisch

Freiburg: ALFA und AfD demonstrierten gemeinsam gegen Merkel-Besuch

ALFA-Kundgebung Freiburg 1. März 2016
Am 2. März 2016 fand in Freiburg eine rechte Kundgebung gegen den Besuch von Angela Merkel statt. Eigentlich waren zwei Anti-Merkel-Kundgebungen geplant. Eine angemeldet von Oliver Kloth, dem Verantwortlichen der Facebook-Gruppe der AfD Emmendingen, und eine weitere angemeldet von der AfD-Abspaltung „Allianz für Fortschritt und Aufbruch“ (ALFA). Beide Kundgebungen wurden offensichtlich zusammen gelegt. Insgesamt nahmen bis zu 50 Personen an der Kundgebung teil, darunter neben ALFA- und AfD-Mitgliedern offenbar auch Angehörige der extremen Rechten.

ALFA-Landesparteitag: Obergrenze bei Flüchtlingsaufnahme ist erreicht

Die AfD-Abspaltung „Allianz für Fortschritt und Aufbruch“ (ALFA) verkündete auf ihrem Landesparteitag in Stuttgart am 17. Januar 2016, dass die Obergrenze bei Flüchtlingsaufnahme erreicht sei.

ALFA: Kinderarbeit für Unterstützungunterschriften

In Ulm hielt der Waldorf-Lehrer Christian Vogt für die AfD-Abspaltung „Allianz für Fortschritt und Aufbruch“ (ALFA) seine SchülerInnen an Unterschriften für seine Antritt als ALFA-Kandidat zu sammeln. Dafür bezahlte der Chorleiter der Waldorfschule seinen SchülerInnen eine Fangprämie von fünf Euro pro Unterschrift. Offenbar fehlen bis zur Abgabe der notwendigen 150 Unterschriften am 14. Januar noch einige Stimme, so dass der Lehrer zu derart verzweifelten Maßnahmen griff.