Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Frohnmaier beteiligt an Gründung von extrem rechten thinktank

Markus Frohnmaier aus Weil der Stadt ist Sprecher der AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel, Vorsitzender der AfD-Jugendorganisation „Junge Alternative“ und er ist Mitgründer des extrem rechten thinktanks „Deutschen Zentrum für Eurasische Studien“ (DZES), Bereits davor war eine starke Nähe zwischen dem DZES-Vorsitzenden Manuel Ochsenreiter und Frohnmaier zu beobachten gewesen.
Die „Süddeutsche Zeitung“ schreibt:

„Im Frühjahr vergangenen Jahres hat Mateusz Piskorski mit Ochsenreiter, mit Markus Frohnmaier, dem Vorsitzenden der AfD-Jugendorganisation und Sprecher von Bundestagsspitzenkandidatin Alice Weidel, und mit dem Thüringer AfD-Landtagsabgeordneten Thomas Rudy beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg einen deutschen Ableger des ECAG eintragen lassen. „Deutsches Zentrum für Eurasische Studien“ heißt es.“

Auch der AfD-Landtagsabgeordnete Heinrich Fiechtner wird in dem Artikel erwähnt:

„Nur bruchstückhaft kann sich AfD-Mann Rudy an einen Vorgang während eines Besuches in Kiew erinnern. Dabei hat er gemeinsam mit dem Baden-Württemberger AfD-Landtagsabgeordneten Heinrich Fiechtner und dem ukrainischen prorussischen Aktivisten Kost Bondarenko einen „Ukraine-Fonds“ gegründet. Dieser diene zur Verbesserungen der Beziehungen, so Rudy. Für die russische Seite scheint der Vorgang bedeutsam gewesen zu sein. Die Gründung des „Ukraine-Fonds“ taucht inklusive der Beteiligung der deutschen AfD-Politiker in gehackten Emails auf, die im vergangenen Jahr als „Surkov Leaks“ bekannt geworden sind. Es handelt sich um das Email Konto von Wladislav Surkov, der als enger Berater Wladimir Putins gilt.“

Junge Union Rems-Murr pocht auf Rechtskonservatismus

Am 1. April 2017 beschloss die CDU-Jugendorganisation „ Jungen Union Rems-Murr“ auf ihrer Kreisjahreshauptversammlung in Schorndorf das Papier „Leitlinien für einen modernen Konservatismus“. In diesen wird auch rechts geblinkt. So wird etwa eine „Dauerbeflaggung der Rathäuser und Landratsämter“ gefordert.
Ein anderer Punkt lautet:

„Wir setzen uns für den Schutz des Lebens und gegen Erleichterungen von Abtreibungen ein.“

Natürlich ist man auch gegen die „Gender-Ideologie“:

„Die von Gender-Ideologen durchgesetzte Zerrüttung der deutschen Sprache durch wenig natürliche „nd-Formen“ bei Berufsbezeichnungen oder durch Beifügung von Gender-Sternchen und Unterstrichen ist als weltfremd und völlig sinnlos abzulehnen.“

Zwar erkennt man an dass Deutschland Einwanderungsland ist, doch beklagt man:

„Heute gibt es Parallelgesellschaften, Ghetto-ähnliche Stadtbezirke und No-Go-Areas.“

Auch eine starke Armee wird gefordert:

„Wir brauchen eine stärkere Bundeswehr. Die derzeitige Truppenstärke unserer Armee sowie deren Ausrüstung wird den gestiegenen Anforderungen im 21. Jahrhundert nicht mehr gerecht.“

Und es wird betont:

„Konservatismus bedeutet die Würdigung des Dienstes des Soldaten am Vaterland.“

So liest sich das Papier insgesamt wird die Positionen der AfD von 2013.

Meuthen meets Bachmann

Meuthen traf, wie Fotos belegen, im August 2017 Lutz Bachmann, den Chef der rechtspopulistischen PEGIDA-Bewegung. Damit geht auch noch der letzte Rest an professoraler Biederbürgerlichkeit verloren.

AfD-Direktkandidat imitiert Goebbels

Kempf kandidiert für die AfD zur Bundestagswahl im Herbst 2017 im Wahlkreis 281 (Freiburg). „Wollt ihr die totale Masseneinwanderung?!“ fragt Volker Kempf aus Breisgau auf seiner Facebook-Seite.
Kempf macht den Goebbels
Damit imitiert Kempf die berüchtigte Sportpalast-Rede von Goebbels, der einem aufgeheizten Publikum zurief: „Wollt ihr den totalen Krieg?“ und welches ihm laut „Ja!“ zurief.
Natürlich ist in diesem Fall ein „Nein!“ die Antwort, die Kempf von seinem Publikum erwartet. In dieser Logik werden die politischen GegnerInnen von Kempfs Anti-Migrations-Position von diesem mit Goebbels gleich gesetzt.

AktivistInnen der AfD Bruchsal bei „Karlsruhe wehrt sich”?

Das Netzwerk „Karlsruhe gegen Rechts“ schreibt über die 50. und letzte Demonstration der PEGIDA-Abpaltung „Karlsruhe wehrt sich” am 22. Juli 2017.

„Zu dieser Kundgebung kamen knapp 60 Personen. Davon gehörten etwa zehn dem Orgateam an, etwa fünf kamen aus Kreisen der AfD-Bruchsal (und waren erstmals da), etwa fünfzehn kamen aus dem Dresdner Raum, der neuen Heimat von Ester Seitz, und etwa fünf gehörten zur Reisegruppe um Tatjana Festerling.“