Archiv der Kategorie '„Identitäre Bewegung“'

AfD-Vorsitzender in Baden-Württemberg offen für Kooperation mit „Idententärer Bewegung“?

„Spiegel Online“ schreibt:

„Auch der AfD-Landeschef in Baden-Württemberg zeigt sich laut „Spiegel“ offen für eine Kooperation mit der IB: „Eine Zusammenarbeit ist aufgrund der Verfassungsschutzbeobachtung nicht möglich“, so Ralf Özkara. Es sei jedoch fraglich, was diese Beobachtung rechtfertigt. „Vor allem sind Zweifel an den politischen Motiven angebracht“, sagte der AfD-Politiker.“

Ex-JA-Funktionär bestätigt: Identitäre als JA-Aufbauhelfer

Mario Olsson war Vorsitzender des Bezirksverband Lüneburg der AfD-Nachwuchsorganisation „Junge Alternative“ (JA) und seit Juni 2015 Schatzmeister der JA in Niedersachsen. Er stieg Anfang Juli 2017 nach der Wahl von dem als rechtsradikal geltenden Lars Steinke zum JA-Landesvorsitzenden aus der AfD aus.
Ein Artikel zitiert den Ex-JAler Mario Olsson wie folgt:

„In Baden-Württemberg oder Sachsen-Anhalt, wo um die 20 IBler eingetreten sind, um den Landesverband überhaupt erst zu gründen. Und jetzt aktiv zu gestalten.“

Mandic ehrlich über die AfD/JA-IB-Connections

Ein FAZ-Artikel zitiert Dubravko Mandic aus Freiburg, Direktkandidat der AfD zur Bundestagswahl 2017 im Wahlkreis Tübingen, zu den Verbindungen von AfD und „Junger Alternative“ zu der extrem rechten „Identitären Bewegung“ (IB):

„Sowohl die AfD und vor allem die Junge Alternative sind personell mit der Identitären Bewegung verbunden.“

Noch eine extrem rechte Personalie bei der AfD-Fraktion in Stuttgart

Laut diverser Bericht der „Stuttgarter Zeitung“ ist Armin Armin Allmendinger von der AfD im Stuttgarter Landtag als
parlamentarischen Berater eingestellt worden.
Allmendinger ist nicht nur Mitglied der extrem rechten Burschenschaft Rheinfranken Marburg, sondern war auch ein Aktivist der „Identitären Bewegung“ (IB). Auf Demonstrationen wie der „Demo für alle“ in Stuttgart tauchte er bereits mit der Fahne der IB auf. Zudem soll er auch bei der NPD aktiv gewesen sein.
Allmendinger in DMZ 2014
Allmendinger wird für den Bereich Petitionen zuständig sein, der als besonders sensibel gilt, da er auch viele persönliche Daten beinhaltet.
Für das neurechte Newsportal „Blaue Narzisse“ verfasste er einen Bericht über ein Treffen von Veteranen von Wehrmacht und Waffen-SS in Österreich.

Markus Frohnmaier (JA) trifft Martin Sellner (IB) in der Nähe von Stuttgart

Markus Frohnmaier, Bundesvorsitzender der „Jungen Alternative“, traf am 16. April 2017 in Stuttgart Martin Sellner, den posterboy der extrem rechten „Identitären Bewegung“.
Sellner und Frohnmaier
Der Berliner „Tagesspiegel“ berichtet in einem Artikel:

„Es klingelt, endlich. Markus Frohnmaier springt auf und eilt zur Tür. Der junge AfD-Politiker wartet auf Besuch, seit einer Stunde schon. Jetzt steht draußen breit grinsend ein Mann. „Servus!“, ruft der. Er trägt eine Sonnenbrille und ein dunkelblaues Polo-Shirt. Auf der Brust ein aufgesticktes Lambda-Zeichen, wie ein umgekehrtes V – es ist das Symbol der rassistischen Identitären Bewegung, der Mann ihr Abgesandter. „Schön, dass du da bist“, sagt Frohnmaier. Sie schlagen ein.
Markus Frohnmaier, 26 Jahre alt, ist Chef der AfD-Jugend „Junge Alternative“, etwa 1,70 Meter groß. Parteichefin Frauke Petry nennt ihn Kampfzwerg. Der Mann, dem er gerade die Tür geöffnet hat, ist Martin Sellner, 28 Jahre alt, Österreicher und Galionsfigur der Identitären im deutschsprachigen Raum. Frontmann einer jungen, völkischen Bewegung, deren deutscher Ableger vom Verfassungsschutz beobachtet wird.
Dass er ihm die Tür geöffnet hat, dass er ihm die Hand reicht, und dass er sicherstellt, dass eine Journalistin den Moment bezeugen und dokumentieren kann, muss als Kampfansage gewertet werden in einer Partei, die im Jahr der Bundestagswahl so verbissen um ihren Kurs kämpft wie seit zwei Jahren nicht mehr.“

Im Artikel wird auch beschrieben, dass Frohnmaier den Austausch mit der IB gern offiziell pflegen würde, aber deren Nennung im VS-Bericht dem im Wege stände.

Als Treffpunkt beschreibt der Tagesspiegel einen „kleinen Ort in der Nähe von Stuttgart“. Vermutlich ist Frohnmaiers derzeitiger Wohnsitz in Weil der Stadt gemeint.