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„Junge Alternative“ distanziert sich vordergründig von „Identitärer Bewegung“

Jongen als Zitatelieferant der AfD
Bild: Identitäre beziehen sich auf den AfD-Parteiphilosophen Marc Jongen

Laut FAZ-Artikel vom 11. Juli 2016,distanzierte sich die AfD-Jugendorganisation „Junge Alternative“ (JA) von der extrem rechten „Identitären Bewegung“ (IB), die in den Beobachtungsfokus des Inlandsgeheimdienstes „Verfassungsschutz“ geraten war.
Frohnmaier sagte gegenüber der FAZ:

„Antragsteller, die sich in einer vom Verfassungsschutz beobachteten Organisation betätigen oder betätigt haben, werden von uns konsequent abgelehnt“

, schränkte jedoch ein, dass schon aufgenommene Mitglieder der IB nicht rückwirkend ausgeschlossen werden könnten. Er behauptete weiter:

„Uns sind keine aktiven Kader der Identitären Bewegung in der JA bekannt“

. Der Besuch der beiden Jungalternativen Dubravko Mandic aus Freiburg und Felix Koschkar aus Leipzig auf einer Identitären-Demonstration in Wien wurde lediglich missbilligt.
Diese Distanzierung darf als vordergründig gelten, sind die personellen Überschneidungen zwischen der AfD-Nachwuchstruppe und den Identitären doch vielfältig, beispielsweise zwischen der IB Freiburg und der JA Freiburg. Mandic, offenbar in beiden Gruppen aktiv, schrieb unlängst auf der Seite der „Patriotischen Plafform“:

„Sowohl die AfD und vor allem die JA sind personell mit der IB verbunden. Dies folgt schlicht aufgrund ähnlicher politischer Zielsetzung.“

Junge Alternative Freiburg gibt personelle Überschneidungen mit Identitären zu

Die „Junge Alternative Freiburg/Breisgau-Hochschwarzwald“ schrieb am 27. Juni 2016 auf Facebook:

„Die Identitäre Bewegung ist mittlerweile in Baden-Württemberg in das Visier des Verfassungsschutzes geraten. Sowohl die AfD und vor allem die JA sind personell mit der IB verbunden. Dies folgt schlicht aufgrund ähnlicher politischer Zielsetzung. Die Mittel der IB sind dabei außerparlamentarisch, aber nicht weniger wirksam. Hausbesetzungen und ähnliche Aktionen sind einfach nicht die Methoden einer Parlamentspartei. Als Partei des Rechtsstaats können wir uns an derartigen Aktionen nicht beteiligen. Wir müssen uns als Partei auf das Versammlungsrecht konzentrieren, davon aber auch konsequent Gebrauch machen.“

JA Freiburg und Identitäre

Mandic plädiert für Kooperation der AfD mit den Identitären

Identitärer Aufkleber
Dubravko Mandic, Vorstandsmitglied der „Patriotischen Plattform“ und Mitglied des Landesschiedsgericht der Südwest-AfD, plädiert für eine Zusammenarbeit mit der extrem rechten „Identitären Bewegung“ (IB). Konkret schreibt er:

„Die Identitäre Bewegung ist mittlerweile in Baden-Württemberg in das Visier des Verfassungsschutzes geraten. Sowohl die AfD und vor allem die JA sind personell mit der IB verbunden. Dies folgt schlicht aufgrund ähnlicher politischer Zielsetzung. Gleichwohl plädiere ich nun aber auch für eine inhaltliche Zusammenarbeit mit der IB.“

Das Mandic für solche Bündnisse wirbt, verwundert kaum. Er ist offenbar selbst bei den Identitären aktiv. So nahm er unlängst an einer ihrer Demonstrationen in Wien teil.