Archiv der Kategorie 'Kontakte zur (extremen) Rechten'

AktivistInnen der AfD Bruchsal bei „Karlsruhe wehrt sich”?

Das Netzwerk „Karlsruhe gegen Rechts“ schreibt über die 50. und letzte Demonstration der PEGIDA-Abpaltung „Karlsruhe wehrt sich” am 22. Juli 2017.

„Zu dieser Kundgebung kamen knapp 60 Personen. Davon gehörten etwa zehn dem Orgateam an, etwa fünf kamen aus Kreisen der AfD-Bruchsal (und waren erstmals da), etwa fünfzehn kamen aus dem Dresdner Raum, der neuen Heimat von Ester Seitz, und etwa fünf gehörten zur Reisegruppe um Tatjana Festerling.“

Ausführliches Weidel-Interview in extrem rechten Magazin „Zuerst!

Alice Weidel, die nationalneoliberale Hälfte des AfD-Spitzenteams zur Bundestagswahl im Herbst 2017 hat dem extrem rechten Magazin „Zuerst“ 8/9-2017 über vier Seiten ein ausführliches Interview gegeben. Damit demonstriert Weidel ein weiteres Mal auch den Höcke-Flügel der Partei inhaltlich durch Wort und Tat zufrieden zu stellen.
Weidel als Zuerst-Interviewpartnerin

Ex-JA-Funktionär bestätigt: Identitäre als JA-Aufbauhelfer

Mario Olsson war Vorsitzender des Bezirksverband Lüneburg der AfD-Nachwuchsorganisation „Junge Alternative“ (JA) und seit Juni 2015 Schatzmeister der JA in Niedersachsen. Er stieg Anfang Juli 2017 nach der Wahl von dem als rechtsradikal geltenden Lars Steinke zum JA-Landesvorsitzenden aus der AfD aus.
Ein Artikel zitiert den Ex-JAler Mario Olsson wie folgt:

„In Baden-Württemberg oder Sachsen-Anhalt, wo um die 20 IBler eingetreten sind, um den Landesverband überhaupt erst zu gründen. Und jetzt aktiv zu gestalten.“

parlamentarischer Berater der AfD-Landtagsfraktion mit brauner Biografie

Das Informationsportal „Blick nach Rechts“ berichtet unter der Überschrift „AfD-Berater mit brauner Vergangenheit“ über Laurens N., den neuen Berater der baden-württembergischen AfD-Landtagsfraktion:

„Der erst seit wenigen Tagen bei der AfD als Berater tätige Laurens N. war bis 2006, zuletzt als stellvertretender Bundesführer, bei der im März 2009 vom Bundesinnenministerium verbotenen braunen Erziehertruppe „Heimattreue Deutsche Jugend“ (HDJ) engagiert. Die HDJ existierte bis zu ihrem Verbot rund ein Jahrzehnt und stand in der Tradition der „Heimattreuen Jugend e.V.“ (DHJ), einer radikale Abspaltung des „Bundes Heimattreuer Jugend – Der Freibund e.V.“. Personelle und ideologische Bezüge bestanden bei der HDJ auch zur 1994 verbotenen neonazistischen „Wiking-Jugend“ (WJ). Dem baden-württembergischen AfD-Fraktionsvorsitzenden und Ko-Bundeschef Jörg Meuthen ist, so die FAZ, nach Aussage seines Sprechers bekannt, dass der Rechtsanwalt Laurens N. früher bei der HDJ war. Sie wurde vor acht Jahren wegen Verfassungsfeindlichkeit und NS-Wesensverwandtschaft verboten.“

Vor ihrem Verbot 2006 verbarg die HDJ ihren paramilitärischen Drill kaum. Auch in einem Youtube-Werbefilm betonte sie ihre Disziplin.
HDJ-Werbefilm

PEGIDA-Fan Stefan Räpple

Der AfD-Landtagsabgeordnete Stefan Räpple twitterte am 11. April 2017:

„Glückwunsch #Pegida zum 100.ten Spaziergang. Nächstes Mal in #Dresden laufe ich wieder mit“

Räpple PEGIDA-Fan