Archiv der Kategorie 'Kontakte zur (extremen) Rechten'

Noch eine extrem rechte Personalie bei der AfD-Fraktion in Stuttgart

Laut diverser Bericht der „Stuttgarter Zeitung“ ist Armin Armin Allmendinger von der AfD im Stuttgarter Landtag als
parlamentarischen Berater eingestellt worden.
Allmendinger ist nicht nur Mitglied der extrem rechten Burschenschaft Rheinfranken Marburg, sondern war auch ein Aktivist der „Identitären Bewegung“ (IB). Auf Demonstrationen wie der „Demo für alle“ in Stuttgart tauchte er bereits mit der Fahne der IB auf. Zudem soll er auch bei der NPD aktiv gewesen sein.
Allmendinger in DMZ 2014
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Allmendinger wird für den Bereich Petitionen zuständig sein, der als besonders sensibel gilt, da er auch viele persönliche Daten beinhaltet.
Für das neurechte Newsportal „Blaue Narzisse“ verfasste er einen Bericht über ein Treffen von Veteranen von Wehrmacht und Waffen-SS in Österreich.

AfD-Veranstaltung mit Schachtschneider am 11. Mai in Sigmaringen geplant

Die AfD plant am 11. Mai in der Stadthalle von Sigmaringen, eine größere Veranstaltung zum Thema „Probleme illegaler Zuwanderung“.
Neben Jörg Meuthen, Emil Sänze, Lars Patrick Berg, Stefan Herre und Hans Peter Stauch ist Karl-Albrecht Schachtschneider als Hauptredner angekündigt.
Im Magazin „Cicero“ vom September 2011 heißt es über Schachtschneider: „Grenzgänger zwischen Rechtspopulismus und Rechtsradikalismus“
Schachtschneider gilt als Anti-EU-Experte für rechte Kreise. So fungierte er auch bereits als Experte der NPD-Fraktion in Sachsen.
Schachtschneider als NPD-Experte
Seit 2011 ist er Vizepräsident des deutschnatioanlen „Studienzentrum Weikersheim“ und für die extrem rechte Initiative „Ein Prozent für Deutschland“ bereitete er eine Massenklage vor.
„Ein Prozent“ ist vor allem ein Unterstützungsnetzwerk für Ableger der extrem rechten „Identitären Bewegung“.
Schachtschneider als Unterstützer von

AfD-Landesvorsitzender Özkara als Redner auf extrem rechter Veranstaltung angekündigt

Am 8. Mai 2017 soll in Leverkusen eine Veranstaltung des extrem rechten Magazins „COMPACT“ stattfinden. Als Redner sind Ralf Özkara, AfD-Landesvorsitzender in Baden-Württemberg, und Jürgen Elsässer angekündigt.
Özkara meets Elsässer
Das COMPACT-Magazin unter seinem Chefredakteur Jürgen Elsässer unterstützt die innerparteilichen GegnerInnen von Frauke Petry und den Hardliner-Flügel um Björn Höcke. Dazu passt auch der dritte angekündigte Redner Martin Renner, der Co-Landesvorsitzende der AfD in NRW. Renner gilt als Höcke-supporter und ist Kontrahent des neuen Ehemanns von Frauke Petry, Marcus Pretzell, dem AfD-Landesvorsitzenden.
Jürgen Elsässer ist auch beteiligt an der Initiative „Ein Prozent“, die u.a. ein Netzwerk für die verschiedenen Gruppen der extrem rechten „Identitären Bewegung“ darstellt.
Dem Datum 8. Mai kommt in der deutschen Rechten eine wichtige Bedeutung zu. Da die Kapitulation NS-Deutschlands vom 8. Mai 1945 für sie immer noch der „Tag der Niederlage“ ist.

AfD-Abgeordneter soll für NPD plakatiert haben

Eigentlich ist es bereits länger bekannt, aber die „Südwestpresse“ hat es noch einmal aufgegriffen, nämlich das der AfD-Abgeordnete Udo Stein für die NPD plakatiert haben soll.
Das behauptet jedenfalls der NPD-Landesgeschäftsführer Alexander Neidlein in einem Facebook-Post am 5. Februar.
Udo Stein als NPD-Plakatierer?
Konkret schreibt Neidlein in dem Post:

„Unglaublich – dieser Penner hat bei der Bundestagswahl noch Plakate von uns aufgehängt und Flugis verteilt. Der war extra mit seinem Kind noch bei mir und hat die Plakate geholt. Leider hab ich keine Fotos oder so – ansonsten würde ich die online stellen.“

Markus Frohnmaier (JA) trifft Martin Sellner (IB) in der Nähe von Stuttgart

Markus Frohnmaier, Bundesvorsitzender der „Jungen Alternative“, traf am 16. April 2017 in Stuttgart Martin Sellner, den posterboy der extrem rechten „Identitären Bewegung“.
Sellner und Frohnmaier
Der Berliner „Tagesspiegel“ berichtet in einem Artikel:

„Es klingelt, endlich. Markus Frohnmaier springt auf und eilt zur Tür. Der junge AfD-Politiker wartet auf Besuch, seit einer Stunde schon. Jetzt steht draußen breit grinsend ein Mann. „Servus!“, ruft der. Er trägt eine Sonnenbrille und ein dunkelblaues Polo-Shirt. Auf der Brust ein aufgesticktes Lambda-Zeichen, wie ein umgekehrtes V – es ist das Symbol der rassistischen Identitären Bewegung, der Mann ihr Abgesandter. „Schön, dass du da bist“, sagt Frohnmaier. Sie schlagen ein.
Markus Frohnmaier, 26 Jahre alt, ist Chef der AfD-Jugend „Junge Alternative“, etwa 1,70 Meter groß. Parteichefin Frauke Petry nennt ihn Kampfzwerg. Der Mann, dem er gerade die Tür geöffnet hat, ist Martin Sellner, 28 Jahre alt, Österreicher und Galionsfigur der Identitären im deutschsprachigen Raum. Frontmann einer jungen, völkischen Bewegung, deren deutscher Ableger vom Verfassungsschutz beobachtet wird.
Dass er ihm die Tür geöffnet hat, dass er ihm die Hand reicht, und dass er sicherstellt, dass eine Journalistin den Moment bezeugen und dokumentieren kann, muss als Kampfansage gewertet werden in einer Partei, die im Jahr der Bundestagswahl so verbissen um ihren Kurs kämpft wie seit zwei Jahren nicht mehr.“

Im Artikel wird auch beschrieben, dass Frohnmaier den Austausch mit der IB gern offiziell pflegen würde, aber deren Nennung im VS-Bericht dem im Wege stände.

Als Treffpunkt beschreibt der Tagesspiegel einen „kleinen Ort in der Nähe von Stuttgart“. Vermutlich ist Frohnmaiers derzeitiger Wohnsitz in Weil der Stadt gemeint.