Archiv der Kategorie 'Kontakte zur (extremen) Rechten'

Listenplatz 4: Markus Cornel Frohnmaier

Frohnmaier 2013

Frohnmaier wurde am 25. Februar 1991 im rumänischen Craiowa/Krajowa geboren und kam als Adoptivkind kommt mit seiner Zwillingsschwester nach Baden-Württemberg. Hier wächst er in Weil der Stadt auf, wo er inzwischen wieder wohnt.
Er wird offenbar partei-intern auch Frontmaier“ genannt. Ein anonymer Ex-Parteifreund von Frohnmaier wird mit den Worten zitiert:

„Frohnmaier hat genau das Charisma, das solche Leute gefährlich macht. Ich halte ihn für einen der gefährlichsten Funktionäre der AfD überhaupt. Wenn er redet, erinnert das stets an Sportpalast.“

Frohnmaier studiert seit 2011 Rechtswissenschaften in Tübingen mit dem Schwerpunkt Kriminologie.

Er ist dem Umfeld der „Neuen Rechten“ zuzuordnen und strebt nach Eigenangabe eine „Konservative Revolution“ an.
Es gibt augenscheinlich auch eine Nähe zur extrem rechten „Identitären Bewegung“ (IB). Frohnmaier selbst nannte die AfD eine „identitäre Kraft“. Jannik Brämer, Schatzmeister der JA Berlin und Identitären-Aktivist, unterstützte im Februar 2016 mit den Berliner JA-Funktionären Thorsten Weiß, Joel Bussmann und The-Hao Ha den Wahlkampf Frohnmaiers in Villingen-Schwenningen. Später wurde Brämer nach einer Aktion der IB, bei der er einen Zivilbeamten fast angefahren hatte, per Haftbefehl gesucht.
Trotz des offiziellen Unvereinbarkeitsbeschluss äußerte sich Frohnmaier im Juli 2017 lobend über die extrem rechte „Identitäre Bewegung“:

„Sympathisch, was ihre Aktionen und ihre Kreativität angeht […] Es gibt viele inhaltliche Gemeinsamkeiten. Aber auch Dinge, die uns trennen. […] Falls ich in den Bundestag einziehe, werde ich durch Anfragen zu klären versuchen, ob die IB-Beobachtung tatsächlich gerechtfertigt ist – oder bloß politisch motiviert. Aber erstmal müssen wir uns damit abfinden.“

Er war 2013 Gründer und Vorsitzender der AfD-Hochschulgruppe in Tübingen, aus der der Landesverband der „Jungen Alternative“ (JA) hervor ging. Er war dann auch von Mitte Juli 2013 bis September 2015 Landesvorsitzender der JA. Zudem war er stellvertretender AfD-Kreisvorsitzender von Tübingen und er kandidierte erfolglos im März 2016 zur Landtagswahl.
Von 2013 bis 2014 Pressesprecher der Mittelstandsvereinigung der Alternative für Deutschland. Danach war er ab dem 1. Mai 2016 Pressesprecher von Frauke Petry und seit Ende August 2016 Landespressesprecher der AfD in Baden-Württemberg. Seit dem 22. Mai 2017 arbeitete er als Sprecher der AfD-Spitzenkandidatin zur Bundestagswahl 2017, Alice Weidel.
Frohnmaier soll Mitglied der „Patriotischen Plattform“ sein, einer ultrarechten pressuregroup innerhalb der Partei.

Volker Beck wünschte er am 6. Januar 2016 auf Facebook „einen Urlaub in Moskau“:

„Kinderfreund und Homo-Lobbyist Volker Beck macht den Blockwart! Beck sollte sich einen Urlaub in Moskau genehmigen. Zu den Opfern kein Wort aber Hauptsache der AfD Sexismus vorwerfen.“

Nach den Anschlägen im südfranzösischen Nizza forderte er einen „Einwanderungsstopp für Muslime“, für die nächsten Jahre dürfe es keinen einzigen ausländischen Muslim geben, der nach Europa kommt.
Der Grünen-Politikerin Claudia Roth warf er in einem Interview mit dem Magazin „Kontraste“ im Januar 2016 nach den massenhaften sexualisierten Übergriffen in der Silversternacht in Köln vor „mitvergewaltigt“ zu haben:

„Wer immer wieder mantrahaft wiederholt, dass Multikulti funktioniert und glaubt, dass es nur die sorgenfreie Wahl zwischen Ente süß-sauer und Falafel ist, der hat Schuld an dem, was an diesem Abend passiert ist. Meiner Meinung nach haben Leute wie Claudia Roth hier mittelbar mitvergewaltigt.“

„Kontraste“ fragte nach: „Claudia Roth hat mittelbar mitvergewaltigt?“ und Frohnmaier antwortete: „Nicht im juristischen Sinne, aber im übertragenen Sinne.“
Mehrfach forderte Frohnmaier die Einrichtung eines „Remigrationsministeriums“. Eine Forderung mit der zuvor eher die NPD aufgefallen war.

Frohnmaier machte im Jahr 2011 in Berlin bei der Bundes-FDP ein Praktikum und war früher in der „Jungen Union“ aktiv. Er unterzeichnete die Erklärung des rechtskonservativen „Berliner Kreises“ in der Union und war in der CDU bei der „Aktion Linkstrend stoppen“ als Regionalkoordinator Schwaben aktiv.
Er soll zudem 2011 und 2012 Fördermitglied der rechten Kleinstpartei „Die Freiheit“ gewesen sein. Zudem soll er 2009 bis mindestens 2011 bei der „German Defence League“ (GDL) und seit 2010 bei den „Combined Ex-Forces“, einer Abspaltung der „English Defence Force“, aktiv gewesen sein. Kritische Medien führen Frohnmaiers Brust-Tattoo, einen Lorbeerkranz, auf seine GDL-Mitgliedschaft zurück, weil die GDL eine ähnliche Symbolik verwendet. Frohnmaier dagegen tat die Tätowierung auf Nachfragen als eine Art von Jugend-Quatsch ab.
Auf jeden Fall aber ist Frohnmaier Vizepräsident des „Forum Carolus Deutschland“ und war 2016 Mitgründer des „Deutschen Zentrum für Eurasische Studien“ (DZES), einer Gruppe um den extrem rechten Manuel Ochsenreiter, der mit Frohnmaier auf freundschaftlichen Fuß steht und dem russischen Faschisten Alexandr Dugin nahe steht.
Frohnmaier war auch in Ochsenreiters Magazin „Zuerst!“ mehrfach ein Interviewpartner (7/2015, 12/2016, 4/2017), ebenso stand er den rechten Medien „Blaue Narzisse Online“, „eigentümlich frei“, „Die Aula“ und „Zur Zeit“ als Interviewpartner zur Verfügung.

Als Referent oder Redner trat Frohnmaier bereits auf der „Demo für alle“ in Stuttgart (19.10.14), in der „Bibliothek des Konservatismus” in Berlin (18.0.14), bei einer „Sicherheitspolitische Konferenz“ der Partei „Drittes Serbien“ (Oktober 2015) oder bei der Burschenschaft Raczeks in Bonn (16.11.16) auf.
Bei Auftritten bei der AfD bzw. der JA trat er mehrfach mit Björn Höcke auf und brachte so seine Verbundenheit zum Ausdruck. Am 14. März 2015 forderte Frohnmaier: „Für eine geistig-moralische und politische Wende in Deutschland mit Björn Höcke!“
Frohnmaier ist auch Erstunterzeichner der „Erfurter Resolution“.
Bei einem Auftritt mit Höcke auf einer AfD-Demonstration am 28. Oktober 2015 in Erfurt drohte Frohnmaier in einer Rede:

„Ich sage diesen linken Gesinnungsterroristen, diesem Parteienfilz ganz klar: Wenn wir kommen, dann wird aufgeräumt, dann wird ausgemistet, dann wird wieder Politik für das Volk und nur für das Volk gemacht – denn wir sind das Volk, liebe Freunde“

Bereits zu Zeiten des Parteigründers Lucke machte sich Frohnmaier für Kontakte zur extremen Rechten im Ausland stark. Er hatte bereits 2013 Kontakte zur FPÖ und weiter pflegt er die Kontakte zur Partei „Alternative für Serbien“, sowie Abgeordneten und Mitglieden der Duma bzw. der Kreml-Partei „Einiges Russland“.
Besonders die Kontakte nach Russland scheinen sehr gut. Mehrfach besuchte Frohnmaier Veranstaltungen, die vom Pro-Putin-Netzwerk in Belgrad, Paris oder in der Separatisten-Republik am Donbass organisiert wurden.
Mit dem damaligen AfD-Politiker Marcus Pretzell besuchte Frohnmaier vom 7. bis zum 10. April 2016 mit einem russischen Visum die russisch besetzte Halbinsel Krim. Beide nahmen auch am „Yalta International Economic Forum“ teil.

Listenplatz 3: Marc Jongen aus Karlsruhe

Dr. Marc Jongen wurde 1968 in Meran, in der mehrheitlich deutschsprachigen norditalienischen Provinz Südtirol geboren. Jongen war auch 1996 und 1999 Kulturredakteur bei der „Neuen Südtiroler Tageszeitung“ in Bozen. Später war er Assistent von Peter Sloterdijk, dem Rektor an der „Hochschule für Gestaltung“ Karlsruhe. Derzeit ist er auch noch Dozent für Philosophie an dieser Hochschule.

Die „Süddeutsche Zeitung“ nannte Jongen einst „Der Wutdenker“. Er verfasste mit dem Text „Das Märchen vom Gespenst der AfD“ („Manifest zur Revolution der Reaktionäre“) ein inoffizielles AfD-Programm und veröffentlichte es am 22. Januar 2014 im Cicero-Magazin. Darin sieht er die AfD als „Revolte der Besitzstandswahrer“. Deswegen gilt er als „Parteiphilosoph“. Tatsächlich war er Programmkoordinator der AfD in Baden-Württemberg und war Mitglied der Bundesprogrammkommission seiner Partei.
Inzwischen ist Jongen seit März 2017 AfD-Landessprecher und war zuvor seit November 2013 stellv. AfD-Landessprecher. Er ist zudem seit Dezember 2016 Vorstandsmitglied der geplanten AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung.

Für die rechten Blätter „Weltwoche“, „Junge Freiheit“ und „Sezession“ war er bereits Autor. Referent war er für für das „Vanenburg Meeting“ in Berlin im Juli 2017 und bei der Winterakademie des neurechten thinktanks „Institut für Staatspolitik“ im Februar 2017 in Schnellroda.
Jongen als IfS-Referent
Im Jahr 2017 wurde Jongen vom neurechten Chef-Vordenker Alain de Benoist aus Frankreich für das Blatt „éléments“ interviewt.

Im Interview mit der „Neuen Züricher Zeitung“ am 13. März 2016 meinte Jongen:

„Wenn unsere Vorväter dieses Territorium nicht leidenschaftlich und wenn nötig auch mit Gewalt verteidigt hätten, würden wir jetzt nicht hiersitzen und uns in unserer Sprache unterhalten.“

Im Interview mit der „Jungen Freiheit“ 2017 wetterte er:

„Mit der AfD hat sich politischer Widerstand gegen den Ausverkauf Deutschlands durch unsere moralisch und geistig korrupten Eliten formiert.“

Im Interview mit „Die Zeit“ am 9. Juni 2016 meinte er über die extrem rechte „Identitäre Bewegung“:

„Soweit ich sehe, ist das eine Jugendbewegung, die den Identitätsaspekt in jugendlichem Überschwang geradezu glorifiziert. Ich würde mich dem nicht anschließen wollen, weil zweifellos ein verkürztes Verständnis von Kultur dahintersteht, aber ich sehe es trotzdem mit Sympathie, weil da versucht wird, das aus dem Lot geratene Gebilde der europäischen Kultur von der Identitätsseite her zu korrigieren.“

Listenplatz 1: Alice Weidel aus Biel/Überlingen

Weide-Plakat
Die geboren 1979 in Gütersloh geborene Alice Weidel wurde dieses Jahr von der Zeitung „Die Zeit“ als „blondes Fallbeil“ tituliert.
Weidel ist Internet-Unternehmerin und Start-Up-Beraterin. Sie arbeitete nach ihrem VWL-Studium 2007 bis 2012 in China und promovierte 2011 im Rahmen eines Stipendiums der Konrad-Adenauer-Stiftung an der Bayreuther Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. Ihr Doktorvater Prof. Dr. Peter Oberender, Mitgründer der „Wahlalternative 2013“, plädierte 2004 dafür, dass Hartz-IV-Empfänger zur Verbesserung ihrer Finanzen ihr Organe verkaufen dürfen sollten.

Ihre wirtschaftspolitische Positionen weisen sie als knallharte Neoliberale aus. Sich selbst stufte sie einmal als „liberalkonservativ“ ein. Sie will eine niedrige Einheitssteuer („Ich hätte lieber einen Einheitstarif gehabt, möglichst niedrigen.“), ergo arm und reich sollen gleich viel bezahlen. Sie möchte, dass die Erbschaftssteuer „gegen Null geht“. Außerdem möchte sie das solidarische Rentensystem abschaffen und stattdessen eine „kapitalgedeckte Altersvorsorge“ einführen.
Kein Wunder, das Weidel auch Mitglied der Hayek-Gesellschaft ist.

Weidel ist seit 2015 Mitglied im AfD-Bundesvorstand und leitete bis Januar 2016 die Bundesprogrammkommission der Partei. Nach der umstrittenen Dresdner Rede Björn Höckes unterstützte Weidel seinen Ausschluss aus der AfD, ruderte aber zwischenzeitlich wieder zurück.

Zur extremen Rechten hat sie kaum Berührungsängste. Am 17. November 2016 referierte sie in Leinfelden-Echterdingen neben dem FPÖ-Europaabgeordneten Harald Vilimsky zum Thema „Wie kann die AfD vom Erfolg der FPÖ lernen“.
Für die ultrarechte Wochenzeitung „Junge Freiheit“ referierte sie am 22. Oktober 2016 in Frankfurt auf der Buchmesse zum Thema „„Zerfall oder Reform? Die Zukunft des europäischen Wirtschaftsraums“. Zwei Tage davor, am 20. Oktober 2016, trat sie in Berlin als Referentin für die rechte „Bibliothek des Konservatismus“ auf. Bei einer Veranstaltung des „Studienzentrum Weikersheim“ und des AfD-nahen „Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten“ am 25. März 2017 in Burg Lichtenberg in Oberstenfeld sprach sie ein Grußwort.
Für die „Junge Freiheit“ Nr. 44/2016 griff sie auch zur Feder. Dem extreme rechten Magazin „Zuerst!“ stand sie in Ausgabe 8/9-2017 für ein Interview zur Verfügung.

Im Jahr 2017 forderte Weidel: „Abschieben statt Durchfüttern!“ und „die Politische Korrektheit“ gehöre „auf den Müllhaufen der Geschichte“.
Im Juni 2017 schrieb Weidel auf Facebook:

„Nach 1945: Aus dem kollektiven Gedächtnis erfolgreich gelöscht. Die Gräueltaten an der deutschen Bevölkerung nach dem zweiten Weltkrieg. Man hat gewartet bis die Zeugengeneration stirbt, um für immer zu schweigen. Denn es mag so gar nicht zu dem Schuldkult passen.“

Außerdem forderte sie 2017: „Angela Merkel müsste nach ihrer Amtszeit vor ein ordentliches Gericht gestellt werden“.
Ihr wird zudem eine Email mit rechtsradikalen Inhalt vom Februar 2013 zugeschrieben, in dem „von kulturfremden Voelkern wie Arabern, Sinti und Roma etc“ die Rede ist, die Teil eines Plans zur „systematische[n] Zerstoerung der buergerlichen Gesellschaft“ seien.

Privat lebt Weidel in Überlingen am Bodensee und in Biel in der Schweiz. Sie lebt mit einer Schweizerin in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft und hat ein Kind adoptiert. Ihre Partnerin stammt aus Sri Lanka und ist Film- und Fernsehproduzentin. Nach Recherchen von „Die Zeit“ ließ die AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel 2015 an ihrem Schweizer Wohnsitz in Biel eine Asylbewerberin aus Syrien, sowie eine Studentin der Islamwissenschaften schwarz für sich arbeiten.

AfD-Direktkandidat Dubrako Mandic als Brandredner bei PEGIDA

Neben anderen anderen Rednern sprach der AfD-Direktkandidat Dubravko Mandic aus Freiburg, der für die AfD im Wahlkreis Tübingen-Hechingen kandidiert am 18. September 2017 bei der 126. PEGIDA-Demonstration im 35. Monat in Dresden.

Mandic bei PEGIDA
Dubravko Mandic im Gespräch mit Siegfried Däbritz

Die Redner Sigfried Däbritz und Lutz Bachmann hatten schon in ihren Redebeiträgen den Ton vorgegeben. Da war die Rede von der „Volkstod-Kanzlerin Merkel“ und „Fast-Sonderschüler-Kanzlerkandidat Gabriel“.
Mandic stimmte in seiner Rede in diese Tonlage ein. Er begrüßte das PEGIDA-Publikum in Dresden als „Hauptstadt des deutschen Widerstandes“. Er wetterte gegen die „kulturmarxistische Propaganda“ und beschwor die deutschen Ahnen: „In jedem Deutschen schlummert Hermann der Cherusker. Diese Ahnen wollen wir beschwören.“
Dabei verwies er auf den römischen Historiker Tacitus und was dieser über die alten Germanen geschrieben hätte. Dem Laien-Historiker Mandic ist dabei aber entgangen, dass Tacitus gar nicht so sehr über die Germanen schrieb sondern vielmehr diese als Projektionsfläche nutzte, um die römische Gesellschaft zu kritisieren, indem er dieser einen positiven Spiegel vorhielt.
Ansonsten wetterte Mandic gegen „one World“, „Mammon“ und das „Finanzkapital“, welches nach Mandic die globalen Flüchtlingsströme koordinieren würde. Viele Expert*innen würden Mandic für seine Rede eine Anschlussfähigkeit an verschwörungsantisemitische Weltbilder attestieren.
Zum Schluss forderte er noch „die Feinde dieses Volkes aus dem Bundestag [zu] jagen“.

Kurzes Porträt von Dimitrios Kisoudis

Der Journalist und Filmemacher Dimitrios Kisoudis, Jahrgang 1981, bewegt sich in der Nähe der baden-württembergischen AfD bzw. der AfD allgemein. Der Sohn eines griechischen Vaters und einer deutschen Mutter ist Assistent des Abgeordneten Marcus Pretzell im Europäischen Parlament.
Kisoudis gilt als Putin-Versteher und publizierte mit Frank Hertweck ein autobiografisches Interview mit Carl Schmitt („Solange das Imperium da ist“). Außerdem ist er der Buchautor von „Goldgrund Eurasien“ (2015) und des zweiten Band in der „Werkreihe von Tumult“ des rechten Manuscriptum-Verlags (2017). Dieses Buch trägt den Titel „Was nun? Vom Sozialstaat zum Ordnungsstaat“. Kisoudis stellte es u.a. im Juni 2017 im rechtskatholischen „Institut St. Philipp Neri“ in Berlin vor.
Kisoudis bei St. Neri
Ansonsten schreibt er für die rechten Blätter „eigentümlich frei“, „Eurasisches Magazin“, „Katehon“ und „The European“. Der Ausgabe 11/2016 des extrem rechten Monatsmagazin „Zuerst!“ gab er ein Interview.
Seine gute Vernetzung kann man auch an der Teilnahme am Akademikerball der FPÖ in Wien ersehen.
Kisoudis bei Akademikerball
Ausweislich seines Facebook-Profils studiert Kisoudis derzeit an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.