Archiv der Kategorie 'Kontakte zur "Neuen Rechte"'

Jongen erneut als Referent bei neurechten thinktank angekündigt

Jongen erneut als IfS-Referent
Für den 17. Februar 2017 ist in Schnellroda bei der 17. Winterakademie des neurechten thinktanks erneut Dr. Marc Jongen als Referent angekündigt. Diesmal soll er zum Thema „Thymosspannung“ sprechen.
Jongen zur IfS-winterakademie

AfD-Bundestagskandidat hatte Aufkleber von extrem rechter Gruppe auf seinem Laptop

Reimond Hoffmann, Jahrgang 1987, aus Umkirch ist stellvertretender Bundesvorsitzender und stellvertretender Landesvorsitzender der „Jungen Alternative“. Er war zudem April 2015 bis Mai 2016 Finanzreferent der Thüringer AfD-Landtagsfraktion. Der Unterzeichner der „Erfurter Resolution“ kandidiert zur Bundestagswahl 2017 im Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen.
Er ist außerdem Mitglied der Burschenschaft Saxo-Silesia Freiburg.
Auf Facebook postete er eine Aufnahme von seinem Laptop mit einem Zitat von Nicolás Gómez Dávila (1913- 1994).

Den Dichter aus Bogotá nannte die „National-Zeitung“ einst „Ein kolumbianischer Nietzsche“).
Dávila gilt als Reaktionär und Protofaschist.
Am interessantesten ist aber die Gruppe von der der Kleber mit dem Zitat stammt: „Der Funke“. Diese wird von Expert*innen den extrem rechten Identitären zugeordnet.

Weidel als Referentin für „Junge Freiheit“ angekündigt

In der aktuellen Ausgabe der neurechten Wochenzeitung „Junge Freiheit“ wird Alice Weidel, Mitglied im Landesvorstand der AfD Baden-Württemberg, am 22. Oktober 2016 für das rechte Blatt auf der Frankfurter Buchmesse zum Thema „Zerfall oder Reform? Die Zukunft des europäischen Wirtschaftsraums“ referieren soll.
Weidel als JF-Referentin

NACHTRAG (24.10.16)
Weidel, Alice
Bildquelle: Screenhot, Facebook-Präsenz Alice Weidel, 23.10.16

Marc Jongen bei extrem rechten thinktank als Referent angekündigt

Der AfD-“Parteiphilosoph“ und stellvertretender Sprecher der AfD Baden-Württemberg Dr. Marc Jongen aus Karlsruhe ist für den 6. November in Schnellroda als Referent beim V. „Staatspolitischen Kongress“ des extrem rechten thinktank „Institut für Staatspolitik“ (IfS) angekündigt. Er soll zum Thema „Was ist und wozu brauchen wir eine Leitkultur“ sprechen.

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Das Newsportal „Blick nach Rechts“ berichtete berichtete dass Jongen Marcus Pretzell als Nachrücker im Europaparlament ersetzen könnte, wenn Pretzell im kommenden Mai in den Düsseldorfer Landtag einzieht.

Mehr zum mutmaßlichen Strohmann Michael Paulwitz aus Stuttgart

Wie bereits berichtet führt die Spur des geheimnisvollen und finanzkräftigen Vereins, der massiv die AfD im Landtagswahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern unterstützt, zu Michael Paulwitz aus Stuttgart.
Darüber berichtet in einem ausführlichen Artikel auch die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ (FAS) vom 21. August 2016.
In dem Artikel heißt es über den mutmaßlichen Strohmann Michael Paulwitz, er sei noch bei der Landtagswahl 2016 in Baden-Württemberg als Ersatzbewerber für die Republikaner-Partei angetreten und bis vor kurzem stellvertretender Kreisvorsitzender in Stuttgart.

Paulwitz als REP-Kandidat
Paulwitz als Kandidat der Republikaner, 2014

Offiziell soll Paulwitz kein Parteimitglied mehr sein, doch davon wusste der Landesvorsitzende auf Nachfragen der FAS nichts:

Überrascht zeigte sich von dem plötzlichen Mitgliederschwund auch der Kreisvorsitzende der Republikaner in Stuttgart, Thomas Melber. Am Telefon sagte er am Donnerstag, seines Wissens sei Michael Paulwitz durchaus Mitglied der Republikaner, er sei schließlich „mein stellvertretender Kreisvorsitzender“. Man habe zwar einige Wochen keinen Kontakt gehabt, aber: „Mitgliederveränderungen gehen eigentlich über meinen Schreibtisch.“ Melber sagte, er werde mal nachhören bei Paulwitz. Kurz darauf kam eine E-Mail von Melber: „Habe nachgefragt, ich denke, Hr. Paulwitz wird sich dann auch bei Ihnen melden.“ Was Paulwitz denn auf die Nachfrage hin gesagt habe? „Ich denke, er soll sich selbst hierzu äußern.“ Auf die hoffnungsvolle Entgegnung, dass dies schön wäre, kam etwas später die Mitteilung von Melber, Paulwitz habe ihn „gebeten, Ihnen seinen Parteiaustritt zu bestätigen“. Auf die Frage, ob er, Melber, den Austritt Paulwitzens also bestätige: „Ja“. Zu der Frage, wann Paulwitz denn ausgetreten sei, schrieb Melber: „Details sollten Sie mit Hr. Paulwitz selbst besprechen.“