Räpple versus Weidel

Der AfD-Landtagsabgeordnete Stefan Räpple nannte unlängst auf Facebook die Spitzenkandidatin Alice Weidel zur Bundestagswahl in Baden-Württemberg ein „U-Boot der Bankenlobby“
Räpple versus Weidel

Wolfgang Gedeon doch nicht so isoliert, wie gedacht

Wie die Zeitung „Die Welt“ berichtete wird Wolfgang Gedeon als Delegierter am Bundesparteitag der AfD in Köln teilnehmen. Gedeon selbst verkündet auf seiner Homepage:
„Dr. Wolfgang Gedeon nimmt am Bundesparteitag der AfD in Köln am 22. und 23. April 2017 als Delegierter teil.“
Damit offenbart sich, dass Gedeon nicht nur weiterhin AfD-Mitglied ist, sondern auch Parteitagsdelegierter seines Kreisverbandes. In dieses Amt wurde er im März 2015 für zwei Jahre gewählt und hat es bis zu einer Neuwahl weiter inne. Darauf zieht sich die AfD auch offiziell zurück, doch stimmt das offenbar gar nicht, worauf ein Hinweisgeber diesen Watchblog aufmerksam machte. Hinter den Kulissen tobt im AfD-Kreisverband ein Machtkampf, in dem Gedeon eine Schlacht für sich entschieden hat.
Im Kommentarbereich auf Gedeons Homepage gratulierte ein Uwe-Karsten Schröder Gedeon zur Delegiertenwahl am 9. März 2017.
Gratulation an Gedeon
Tatsächlich war am 9. März 2017 eine Mitgliederversammlung angesetzt.
AfD Konstanz Terminplan
Uwe-Karsten Schröder aus Gaienhofen ist offenbar ein Verteidiger Gedeons und betont das sein Kreisverband Gedeon als rehabilitiert ansieht.
Schröder: Gedeon kein Antisemit

Möglicherweise als Reaktion darauf erklärte Walter A. Schwaebsch auf der Vorstandssitzung am 3. April 2017 seinen Rückzug aus dem AfD-Kreisvorstand Konstanz-Singen. Seine Direktkandidatur für die Bundestagswahl bleibe davon aber unberührt.
Schwaebsch tritt zurück

AfD-Bundestagskandidat sympathisiert mit extrem rechter Partei in Serbien

Wie die „Schwäbische Zeitung“ berichtet sympathisiert der AfD-Bundestagskandidat im Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen, Reimond Hoffmann, mit der rechtsradikalen serbischen Dveri-Partei. Er schreibt auf Facebook: „Ich hatte das Glück den serbischen Präsidentschaftskandidaten Boško Obradović kennenzulernen. Er und seine Dveri-Partei sind ein guter Partner in Serbien für die Alternative für Deutschland. Wir teilen das Verständnis eines souveränen Nationalstaates – wer nicht lernt sich selbst zu gehorchen, dem wird befohlen.“ Die

AfD Heidelberg feiert Trump für dessen Kampf gegen die Klimawandel-Realität

Auf Twitter tweetete die AfD Heidelberg am 28. März 2017:

„GEIL: Trump dreht Obamas Klimapolitik zurück.“

AfD Heidelberg pro Trumps Klimapolitik

„Mannheimer Alternative“ in neurechten Netzwerk organisiert

Das neurechte Netzwerk „Ein Prozent für Deutschland“ sieht sich selbst als „NGO für patriotische Zwecke“, ist in Wahrheit aber eine im Oktober 2015 gegründete Vernetzung von diversen Rechten, die von Protagonisten des radikalen Flügels der Neuen Rechten organisiert wurde. Die Hälfte der etwa 70 Mitgliedsgruppen sind Ortsgruppen der extrem rechten „Identitären Bewegung“.
Seit Dezember 2016 ist auch die Gruppe „Mannheimer Alternative“ bei „Ein Prozent“ vernetzt.
Mannheimer Alternative bei EinProzent
Dabei handelt es sich um eine im März 2015 gegründete Gruppe, in dem sich der rechte Flügel der Mannheimer AfD gegen die AnhängerInnen Luckes organsierte. Sich selbst bezeichnet die Gruppe als „Gesprächs- und Aktionsforum für Mitglieder, Förderer und Freunde der Alternative für Deutschland“.